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Ein verschlossenes Land
Entstehung
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52 Drittes Kapitel.

Gründung von Petsi (coreisch Paiktse 7^ :|| Hl),Auf der Westseite, südlich vom Fluss Hankeang, dem heu-tigen Kang-kiang, hatten die Mä-han die jetzigen ProvinzenKieng-kei und Tson-tsön inne. Zu diesen war der vonWei-man entthronte König von Tsohaosien, Kao-tsongoder Kitchün, geflohen, hatte sich der Herrschaft über einenTheil derselben bemächtigt und gründete eine Dynastie, diesich bis zum Jahre 18 v. Chr. in der Regierung behauptete,alsdann aber von einem einheimischen Häuptling NamensTschung-men gestürzt wurde. Nachdem dieser neue Königsich den noch unabhängigen Theil des Stammes unterworfenhatte, wählte er die Stadt Uire zu seiner Hauptstadt undgab dem Reiche den Namen Siptse (chinesisch Schi-tsi-hu).Später vereinigten sich die Mä-han mit dem ihnen verwandtenStamm der Pien-han und dehnten ihre Herrschaft über denganzen südwestlichen Theil des heutigen Corea aus, beiwelcher Gelegenheit der alte Name des Königreichs geändertund in Petsi umgewandelt wurde — d. h. die hundert überWasser Gesetzten. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Zahlder Bevölkerung ungefähr 100000 Familien.

Gründung von Sinra. Den südöstlichen Theil derHalbinsel, welchen heute die Provinz Kjön-tsän bildet, be-hauptete der Stamm der Shin-han (coreisch Sin-han), dieihren Ursprung von Gliedern der Ts'ü Dynastie herleiteten.Diese Sin-han scheinen ihren nördlichen Nachbarn schon früh-zeitig an Civilisation überlegen gewesen zu sein; gesitteterund gebildeter als jene, bauten sie Städte und Burgen undbesassen einen erblichen Adel, der die verschiedenen Abthei-lungen des Stammes beherrschte. Unter diesen Adeligen erholtsich 57 v. Chr. He-kiu-schi (coreisch Huk-kö-se), der sichdie andern Adelshäupter unterthan zu machen wusste, sichzum Könige der Sin-han machte und eine Dynastie begründete,indem er sein Land Sui'-fa-lo (coreisch Sjö-pör-ra) nannte. DieRegierung seiner Nachkommen behauptete sich für viele Jahr-