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Ein verschlossenes Land
Entstehung
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24 Erstes Kapitel.

ler Zweig von Nord nach Süd, zwischen dieser Insel unddem Festlande, in den Archipel du Prince Imperial er-giesst. Von der Stelle ab, wo diese Abzweigung stattfindet,fliesst der Hauptfluss östlich, und dann sich allmählichschmälernd, ungefähr 15 Meilen in südöstlicher Richtungbis zur Hauptstadt Coreas, Saoül. Oberhalb der InselKang-wha wird der Fluss so seicht, dass fremde Fahrzeugevon mehr wie 3—4 Fuss Tiefgang ein grosses Risico laufenwürden, da der Fluss hier zur Ebbe total austrocknet.

Die Mündung des Hauptflusses ist von enormen Sand-bänken umgeben, die die Einfahrt sehr erschweren und diezur Ebbe, während welcher sie ganz trocken gelegt' sind,für Meilen den Anblick einer Sandwüste gewähren undalsdann nur eine schmale schiffbare Passage für grössereFahrzeuge offen lassen. Sobald man diese Bänke bis zu denOlga- und Gertrude-Inseln glücklich passirt hat, erreichtman eine breit auslaufende Landzunge des Festlandes, welcherentlang, auf der andern Seite von grössern und kleinernInseln begrenzt, sich der Fluss in mehrfachen Windungenbis zur Westseite der Insel Kang-wha hinzieht, verschiedenegrosse Buchten bildend. Bis zu Ailsa Craig, einem sichvor der Emperor-Bucht mitten aus dem Fluss erhebendenhohen spitzen Felsen, ist das Flussbett selbst für grosseSchiffe vollkommen tief genug; um diesen Felsen herumwurden die Peilungen bei niedrigem Wasser 13 Faden undkein Grund gefunden. Von dort ab wird die Passage aberallmählich schwieriger und seichter, und direct auf Kang-whazusteuernd, zieht sich der schiffbare Kanal dicht unterdieser Insel mit 2—3% Faden bei niedrigem Wasser ent-lang, ohne sich ferner zu vertiefen. Eine sehr gefährlicheStelle bilden zwischen Kang-wha und dem Festlande, einzelnemitten im Flussbett gelegene Felsen (die Barrier Rocks).die bei niederm Wasserstande bedeckt sind. Sowol auf demFestlande, wie auf Kang-wha sind die Flussufer fast durch-