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Das Marienleben des Schweizers Wernher
Entstehung
Seite
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Annas Gebet. Der Engel bei Joachi

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In ain garten, als sy dike tett,255 Und sach wie früntliclien wasGezieret lop, böm und grass,Und vogel da aller naeste Äu-gendUmb ir jungen, die sri zugend.Und alle ding so früntlicliWüchsend allenthalp gelieh,So schon mit ir gelegenhait,Die ir natur an hett gelait.Do si das wol betrahtet,Me laides es ir machet,Umb das si ainig wsereDu der gnaden enbsereDie so gar doch gemaineHant gross und cl«ine,So das bringent ir fruchtVon naturlicher genucht.Das machet die zarten rainenVon herezen sere wainen.Uff ze dem hymel si do sach,Mit jamer zu Gotte sprach:'Almachtiger zarter Got,Der allü ding hat geordnotMit aller frucht so fruhteclich,Und fruchtelos allain michHast gelassen von der schar!Des niin du gütteklichen warUnd gerüch dich och erbarmenÜber mich gnaden armen,Das ich des lasters werde frigUnd inden selben gnaden sigDie du allen dingen liestGemainsammet an allen brestMit so völliger genaht:Gib och mir das ich dir fruchtZelob und zeeren bringe,

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263 f. 1. betrahte : mähte.268. oline.

299-306 = Vit 173-224.03. Die Lücke, die etwa 4 Zeilen umfassen

290 Min hau, min trost, min ginge!Tu an mir genaden schinUnd wend min grosse pin,Die ich von schäm dar umb

hauUnd min getrüwer werderman!'295 Alsus ruftend baideZe Got in grossem laide[#**] Mit clag, die tatend,Und in umb hilfe batend.Nu wolt Got erhören,300 Ir baider laid zestören,Der so gut. so genadig ist,Im kainer milti nit gebrist,Noch siner frunde lobesan . . .Raphahelem zu dem man.305 Der griiste in und sprach zu

im:'Gegrüsset sigistu, Joachim,Von dem obrosten Gotte!Des bin ich zu dir ain botte.Dir sig mit sselden, fröden er-kant810 (Dar umb bin ich ze dir ge-saut) :Din truren so! ain ende nemenUnd solt dich meiner me ge-schemmen,AVan din schäm und din spotWil gar mit saslden wendenGot,315 Din laid infröde keren,Dir hail mit saelden meren;Wan des macht du dich fröwen

wol:Von dineni samen komen sol

mag, ist nicht angedeutet.306. Gegrüfeft.309. I. fröd ?