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Hasenclever's Illustrationen zur Jobsiade
Entstehung
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12Jetzt ist er mit der Spielbank beschäftigt, ein umfassendesBild, gegen 70 Figuren, klar gedacht, fein nüancirt und vonvortrefflicher Wirkung.Hiermit hätte ich meine Einleitung schließen mögen, da mirjedoch einfällt, daß Mancher, der die gegenwärtige Darstellungbetrachtet, mit dem Inhalte der Jobsiade nicht bekannt ist, so habe ichnoch eine kurze Mittheilung derselben, bis zu dem Moment, woJobs in dem ersten Bilde vorkommt für nöthig erachtet. Vonda ab werden uns die Darstellungen selbst hinreichend leiten,welche sämmtlich von dem Künstler so aufgefaßt sind, daß sie unsdie wichtigsten Lebensmomente in fortlaufender Geschichte voll-ständig mitheilen. Dieser Inhalt lautet also:Ein Autor und seine Collegen machen eine Welt ganz be-sonderer Art aus, die einzige, worin jeder gleiche Rechte hat, undin diesem Bewußtsein ist das erste Kapitel geschrieben. Es enthältdie Vorrede mit höchst sittsamen Selbstpreisungen und einigenBestechungsversuchen, denen jedoch der bravste Bürger nichtsUebeles wird nachreden können.Hiernächst beginnt im zweiten Kapitel die Geschichte unseresHelden Hieronimus, aus dem edlen Geschlechte der Jöbste, sonstauch genannt SchölMit welchem ſich in ſeinem LebenViel gar Wunderbares hat begeben,Und welcher sowohl in Glück als GefahrEin recht kurioser Hieronimus war.Als Lebensgeschichte muß das Buch natürlich gründlich sein,drum fängt es zunächst mit dem Dasein der Eltern unseres Heldenund seiner höchst eigenen Geburt an.Und zwar war es ein Städtlein in Schwaben,Wo seine Eltern gewohnet habenAllda sein Vater, Hans Jobs, ohne GefahrErster ehrwürdiger Rathsherr war.Seine Mutter ist eine Frau von vollendeter häuslicherConstitution und also selbstredend von ländlich sittlichem Wandel.Ein Traum, den sie vor ihrem Wochenbette hat, macht ihr daherauch keine weitere Beschwerde, als daß sie sorgt, recht bald einelegale Auslegung zu bekommen, an deren Richtigkeit sie fest glaubt,weil auch nach der Meinung kundiger Basen und Tanten diePhysiognomie des Kindes dafür spricht und weil sie ihr schmeichelt;denn nach ihrer Meinung sagt die Auslegung ganz offenbar, daßRecensionen und Lebensnotizen über Hasenclever findet man noch inFahne, die Düsseldorfer Malerschule 1837. Düsseldorf bei Schreiner,Seite 65. 108 130. Derselbe, Meine Schrift die Düsseldorfer Maler-schule und ihre Gegner ebend. S. 45. Uechtritz, Blicke in das Düssel-dorfer Kunst= und Künstler=Leben, ebend. 1839 Bd. II. S. 194.