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Hasenclever's Illustrationen zur Jobsiade
Entstehung
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10wurde beschlossen, er solle sich dem Baufache widmen. Er kamnun in die Bau= und Elementarklasse der Akademie, dann nacheinem halben Jahr in den Antikensaal und bei ziemlichen Fleißezeichnete er bald den jungen Apoll lebensgroß zur Zufriedenheitdes Direktors Schadow, welcher ihn aufmunterte und ihmHoffnung machte: er solle in kurzer Zeit ein Bild unter seinerLeitung malen. Von da ab, da ihm das freie Handzeichnenmehr Vergnügen machte als das Zeichnen mit Zirkel und Lineal,sah ihn der Professor der Architektur nicht wieder in seinerKlasse, und bald fing der junge Hasenclever an in Oel zukopiren und nach der Natur zu malen.Jetzt kam nach seinem eigenen Geständnisse die unglücklichstePeriode seines Lebens. Es ging mit dem Malen nicht vorwärts,er verlor die Lust an den Köpfen, die er malte, und seinEifer fing an zu erlöschen. Da fing er an zu komponiren, bib-lische, mythologische und Genregegenstände. Diese seltsamen Kom-positionen waren zwar als solche ohne besonderen Belang, dochzeigten einige schon unverkennbares Talent, wie z. B. Christusvom Satan versucht, Faust auf dem Blocksberge oder der RäuberMoor u. s. w. Das erste Bildchen, welches er malte, warein blinder Violinspieler mit einem Buben, und so mißlungen,daß Schadow, den er fragte, ob das Bild zur Ausstellung nachBerlin wandern dürfe, fast im Zorn sagte, er solle sich die Mühesparen, und überhaupt ablassen vom Malen.Dieser Ausspruch stürzte ihn in eine verzweiflungsvolle Stim-mung, allein er war dennoch sein Glück und der Anfang seinesspätern eifrigern Studiums. Die Eltern jammerten, als sie er-fuhren, ihr Sohn sei der Baukunst davon gelaufen; sie ertheiltenihren gut gemeinten Rath, vom Malen abzulassen, allein fruchtlos.Zurück mochte und konnte er nicht mehr, und er fühlte die Nothwen-digkeit, sich auf's Aeußerste anzustrengen. Er malte in Remscheidmehrere Bildnisse, bei denen jedoch die, welche ihm saßen, nichtweniger schwitzten, als er selbst. Hierauf ging er wieder nach Düssel-dorf, noch einmal die Probe mit einem zweiten Genrebildchen (eineBetschwester vorstellend) zu versuchen. Hier erlebte er die Freude,daß es zu den bessern Bildern gezählt wurde, der Kunstverein kauftees für vierzig Thaler. Sein drittes, die Politiker im Jahre 1834hielt man sogar für recht schön; er malte nunmehr noch anderePolitiker, Kinder am Feuer, das Atelier 1836 und Anderes mehrund Schadow fing an, ihn bei vielen Gelegenheiten als einTalent zu erwähnen. Er verkaufte von da ab alle seine Bilder,und seinem Vater machte es nun Freude, den Leuten zu erzählen,wie er auf die vernünftige Idee gekommen war, ihn Malereistudiren zu lassen. Schadow gab in so fern ihm die Richtung,