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2198/99 Ind up dat ho sy vereynten
lyessz he dair dem wechter sagen.
u]) dat, mhd. üf duz ist durch Attraction, die hier nocherleichtert wurde durch die gleiche Form beider Worte, her-vorgegangen aus üf da/, daz, einer Verbindung, die sich imMhd. z. B. bei Daniel von Augsburg (in Pfeiffers Mysti-kern :j7(i) zeigt: also wil auch du, ftf daz daz. wir dir gargelich worden. Das mhd. Wb (Benecke-Müller-Zarncke) ziehtIII i7e zwei Stellen an, an denen einfaches uf daz gleichunserem heutigen auf dass stehen sollen, von diesen beidenist aber nur die eine durch Jeroschin 21, 386 bezeugte hierhergehörig. An der anderen Stelle bei David von Augsburg 370hallen wir noch die ältere Wendung vor uns:
wan daz du uns ein spise bist, die wir uf daz staetec-lichen niezen, daz wir werden daz si ist.
Kehrein, § 442, seiner Syntax: In Adverbialsätzen desZweckes steht von der ahd. Zeit bis heute die Conjunctiondass. Später trat daneben auf dass ein.
Um zu beweisen, dass das Wort schon früh gebrauchtwurde, citirt er David von Augsburg:
Wie du die sundaere niht enschiuhtest, üf daz du siebekörtest. Diese Lesart ist aber nicht die richtige, im Textesteht (vergl. Pfeifers Myst. I 345 «):
. . . üf daz daz du sie bekertest.
Weitere Beispiele bringt Kehrein aus der älteren Zeitnicht, er springt jetzt sofort in die II. Hälfte des XV.Jahrh. über.
Häufig ist die Redewendung im Mnl., wie die Beispieleim Deutschen Wörterbuche I roa darthun. Auch auf ndrhein.Hoden, besonders in der Gegend von Cöln tritt sie oft in denalten Drucken auf, so in den von Schade herausgeg. geistl.Gedichten vom Ndrhein. Luther, der sie wohl aus dem Nd.übernahm, gebraucht sie sehr häufig, allmählich verschwindetsie aber auf hchd. Sprachgebiete und heutigen Tages dürftesie wohl ausschliessliche Eigenthümliehkeit der Kanzelberedt-samkeit sein.