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1 Hoffmann nr. 4. bl. 2 12 aI> . 23 das fragczeichen steht nichtin der hs. ich habe diese Interpunktion Hoffmanns beibehalten, weil sielehrreich ist für den Ursprung des conjunclionslosen Vordersatzes, zGDS.s. 475 =- 508 anm. noch die Schriftsteller des siebenzehnten jh. inler-pungieren so: Wolfhart Spangenberg Ualsasar G C 1 ' Hastu, ey Alazondann mein, Difz gethan? wie ich dir zutraw! So muss man dich billich,
580nun schaw: Hoch hallen, ja loben vnd preisen. Hirlzwigs lateinischesoriginal (Spirae Nemelum 1615) p. 3G2 hat Hoc quando Alazon feceris,ceu credo tibi, Te suspiciam merilo quidem el decanlilem. Brülow erlaubtsich diese construclion und Interpunktion sogar im lateinischen: EliasII, 2 Rex ipse linquit Vera lovae numina? Et piorsus humana sequilurdeliria? l'roceres suos habet imilalores stalim. Moscherosch Philander 2(Strafsburg 1665), 361 Ist er sanfl'tmülig vud Freundlich? so bat er nebender Adelichen gehurt gevvifz auch Adeliche Tugenden an sich; Siehel ervnwürsch vnd mürrisch? so ist da nichts mehr als das blosse wilde Geblütvnd der Name, bei ihm aber auch nach einem vordersalz mit wan,zb. 102 Wan es aber zum Danck-verdienen, zum Gescheuck-nehmen, zumLehen-Beulen kompl? da will ein jeder der beste vnd Negsle daran sein;112 Wan aber ein Kerl eben allzeit so gar still schweiget, vnd zu keinersache etwas vor seinen Übern reden thul? so hat es das ansehen, als ober gar nichts wisle oder verstünde. ienlie: Graff 1,514 kennt nur diesbeispiel; mehr gewährt der Wiener Nolker ps. 108, 9. 19. 118, 164,Keiles spec. eccl. «.231, Germ. 23, 60, Lexer kämt. wb. 148, Weinholdalem. 242, baier. 250. ie enti ie heifsl nicht 'zuweilen, wie Schmeller4, 57 erklärt, sondern 'immer', gerade das gegenleil von ellesucnne, wiedie vorliegende stelle lehrt, im lal. lexl sind sich ebenso aliquando undseinper entgegengesetzt. 30 früme] vgl. C, 5 C , 3; II, 2, 20 uuinkarle;
28 vierde; 31 sehsli; 36 kiuuorhle; 67 uuäre.
2 Hoffmann nr. 1. bl. 232" sp. 2—234 1 ' sp. 1. 1 hüsherro] vgl.zu LXXIX B, 73. 5 huosherro] vgl. 23. 60 und si& 37. C, 1, 1. mankann diese Schreibung kaum anders erklären, als aus einer beginnendeneinmischung von o und e in der ausspräche des u und i. vgl. litt, cenlralbl.1868 s. 977 f. 23//". s. Kraus WSU. CXXIII, 4, 73 /: 36 phiegin]vgl. zu XVIII, 18. LXXX1I, 3, 11. 37 zi gunste] vgl. zu LXXX1V, 4.
42 friu] s. zu LXXXIII, 59. Graff 3, 656 will frui. 44 tugem
'iuvenlus', wie sich aus der unten im excurs und im allen Wessobrunnercodex (Germ. 2, 94) ausgezogenen stelle Gregors d. gr. ergibt, dh. dasmannesaller. Graff 5, 372; Leo Iieövulfs. 66; Grein ags. sprachsch. 1,210.
3 Hoffmann nr. 2. bl. 234 b sp. 1—235 1 ' sp. 1. 4 füohle] vgl.chuoscilhen z. 19. 15 uuerchun] über den schwachen genil. plur.starker wörler vgl. Lachmann zu Nib. 461, 2; Hahn mhd. gramm. 1, 93.das vorliegende dürfte das älteste beispiel sein, dann XXXIV, 1, 2.
17 furhtent unte miunent] vgl. zu XXXIV, 3,8. 29 uusera] vgl. LXXV1,1 3.
4 Hoffmann nr. 3. bl. 235 b sp. 1. 2.
687 Uic sämtlichen in die Wessobrunn-Ambras- Wiener hs. von Nolkers
psalmen eingetragenen, hier als samlung 1! vereinigten predigten sind im