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392 I-XXVI WÜRZBURGKR BEICHTE

LXXVI WÜRZBURGER BEICHTE.

Hs. Mp. tl). f. 24 der Universitätsbibliothek zu Würzburg, aus derfrüheren dombibliolhek (nr. 85) stammend, 49 bl. fol., IX jh., enthält diehomilien des h. Caesarius, von jüngerer hand {wohl X jh.) auf bl. 1 " bdie beichte. JGabEckharl commenlarii de rebus Franciae orienlalisII (1729), 940. HFMafsmann abschiv. (1839) nr. 31 nach einer ab-

schliß des professor Denzinger. PPiper die älteste deutsche lüteralur

(Berlin und Stuttgart o.j.) s. 132 anm. hier nach einer durch UHoff-mann verglichenen abschrifl von Iteufs in Haupts besitz, wozu seithernoch eine vergleichung Lexers und eigene ansieht gekommen ist.

1 unii: z. 12 unte. sonst siebenzehn mal ente, z. 13 enli, z. 8 entvor vocal, z. 22 aber auch vor consonanl. die gl. Wirceb. ad can.Kjh. bei Eckhart II, 978—980 = ahd. gl. 2, 91—93. 85 f. haben nurenti, die marchia ad Wirziburg LXIV, 2,16 nur unte. dt: auch z. 14. 3 I ,

mi z. 20. vgl. zu z. 2 fursta. 2 zu diudih vgl. deidih Melker Virgil-

glossen 304 (Germ. 17, 24 = ahd. gl. 2, 693, 71), bei Olfrid liier Uic,tliio the Kelle 2, 397. furstä] vgl. die Infinitive uuasge 7, faste 10,gihöre 21, sprehe 22 und den daliv almalitige 31. die gl. Wirc. adcan. (vgl. Lexer zs. 14, 498) zeigen dreimal den Infinitiv uuese, ferner97S 1 ' respuere, uuidaro; 979° provehere, fordero oda framgifiiore; vacare,firo, vgl. anz. 8, 301. Müllenhoff erinnert an Ilug von Trimberg imrenner 22252: wan T und N und II (sprich erre wie im italienischen)sint von den Franken verre an maneges Wortes ende, bei l denkt Ilugwohl an -liaf für -hall udgl. zu r vgl. unser dt mi. das -en des in-finilies hat die heutige Volkssprache um Würzburg ganz abgeworfen:s. Schindler die mundarten Bayerns § 586. und diese abwerfung lässlsich schon im XVI jh. bei dem Würzburger Johann Bischof-Episcopius,561 dem Terenzübersetzer, im reim nachweisen. 5 sgähungu: 28 sgerne.

gl. Wirceb. ad can. p. 97 9" = ahd. gl. 2, 92, 6. 8 bisgerit. niisgentan.

6 f. uutsada: 23 fergoumolosala (vgl. z. 7). hierher gehört wohlgl. Wirc. ad can. p. 978* = ahd. gl. 2, 9 1, 18 commentus, urdancanter(für urdancüiHcr?). 7 drägo: z. 8 drägör, *. 29 diorerun. auch im

inlaut z. 6 uutsada. vgl. gl. Wirc. ad Ezech. bei Eckharl II, 981" =ahd. gl. 1, 654, 17 drihldin. entsprechend quath z. 16. 8 noles: Graff1, 217 hat nur aus gl. Rb. nollas, nolas, aus gl. ad can. im cod.SGall. 299 nols (Hallemer 1, 258 b = ahd. gl. 2, 138, 17. 21). gramm.3, 89. 13 heilega nom. plur. neutr. vgl. Graff 1, 14. die glossen

in der SGaller hs. von Notkers psalmen liefern Haltern, 2, 40 b longe-nina. offena (oceulla. inanil'esla), 42" lougena (oeculta). Weinhold alem.gramm. § 424 führt nur das baierische unsera fdgr. 1, 62, 37 (untenLXXXVI B, 3, 29) an. nolie: Graff 1, 76 noba nolie aus Talian und

Williram. 14 sinen ist neben almahltgen z. 1 und neben dem almali-ttgen voraussetzenden almalitige z. 31 nicht auffallend, vgl. in sinennanien Wiener Notker ps. 118, 55; dinan LXXXIV, 1. zu aluiahttge abervgl. rehta für rehtenio ndd. ps. 2, 12 und die von MHeyne zu der stelle