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2 (1892) Anmerkungen
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388
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388 LXXIV" MAINZER SEICHTE

gymn. 1864 s. 360 darauf aufmerksam, dass sich der leichnam (corpus)des h. Theodulus in dem klosler Klingenmünsler im Speiergau befandund verweist auf Hrabani Mauri poemala cd. lirower p. 58. 59; opp. 5(Col. Agripp. 1626), 219 = MG. poelae lalini 2, 227. das schliefstnicht aus, dass sielt die manche von SAlban vielleicht des gleichen Be-sitzes rühmten oder doch einige reliquien des Theodulus zu bewahrenglaubten, dagegen wurde der h. Alban zu Klingenmünster gar nichtin hervorragender weise verehrt, sondern musle sich mit fünf anderenheiligen, unter denen er nicht einmal den ersten platz behauptete, ineinen allar teilen, s. Hraban aao. [dies gedieht des Ilraban, MG. poelae2, 228, bezieht sich indessen nicht auf Klingenmünster, sondern auf eineaba ecclesia], die Zeilbestimmung ergibt sich aus bl. 11 5 1 ' Ut rex nosterOlto eius et exercilus hinc et inde servetur, oramus Cliriste audi nos. Ulseviens gladius et paganus populus depellatur a nobis oramus usw. undbl. 108 b A gente pagana ut deus defendat nos hie et in aevum, bl. 109°Ul Ollonem regem et eius exercitum dominus conservet. 'könig Otto' kannOlto I 936—962 oder Otto III 983—996 sein, aber die bitte um schützvor den einfallen der heiden passl besser zu jenem, verlegt also dieentstehung unserer hs. und dieser gestall der beichte (vgl. exe. zu LXXI1)551ungefähr in die mitte des X jh. und dazu stimmt entscheidend bl. 20"die Mite ut regem nostrum cum prole conservare digneris, ut eis vitamet sanitatem atqiie victoriam dones, le rogamus, audi nos. die namen deserzbischofs von Mainz (pastor bl. 110", presul bl. 115 1 ') und des abtesvon SAlban sind nicht angegeben, wo für sie gebetet wird.

LXXIV" PFÄLZER BEICHTE.

Cod. Pal. 555 der valicanischen bibliolhek zu Rom, 42 bl. 8°,1X/X jh., enthält die regula Chrodegangi. die beichte steht ganz zuletztauf anderem pergament, mit anderer dinle und von anderer doch nichtjüngerer hand geschrieben als das voraufgehende, durch zu tiefes hinein-ließen des blalles sind am ende der zeilen öfters buchslaben verlorengegangen, die hier ergänzt wurden. Germ. 13 (1868), 388—391 nach

zwei abschriflen Mafsmanns und einer lieifferscheids, welche mir vor-lagen, eingeleitet wird der deutsche lexl durch folgende worle Quis-quis tibi voluerit conl'essionem facere, sinceriter interroga illum prius, sivoluerit omnem emendacionem de peccatis suis promittere, bis dictis (diclistis hs) loquere ad illum.

8 Olfrid 1, 1, 52 so ih bi rebtemen seal. vgl. unten s. 597.

Das Verhältnis der vorliegenden beichte P zur vorangehenden Mhabe ich Germ. 13, 389—391 erörtert, der schluss, von M 14 sundaan, fehlt in P. über den eingang und die formein vgl. den exe. zuLXX1I. die wendung suö so ili se givremidi M 3, die in P fehlt, findet