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2 (1892) Anmerkungen
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77
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XI DAS LUDWIGSLIED 77

der umstand, dass man auch in England davon hörte, s. chron. anglosax.,Asser de rebus gest. Älfredi, Elhelwerdi chronic, Florenlius Wigorn. 881,für die sache alle unerheblich, MG. SS. XIII, 104. 121. 123. 124,ferner der sermo de lumulalione, wo es heißt, Ludwig habe eine solchemenge erschlagen, quantam in Francia alias nunquam credimus cecidisse.auch geben sie ihr lager zu Korlrijk terrore nimio perculsi auf. eslebten aber auch sagenhafte locale Überlieferungen davon fort, s. Hariulfichronic. Cenlulens. III c. 20 (Dachery spicil. ed. pr. IV, 5IS), chronic.Alberici a. 881 (Leibniiii accession. histor. 11, 212; vgl. Pertz archiv10, 206). mit dem Hede haben diese nichts zu tun, wie Willems s. 2'äff.ganz richtig bemerkt.' — Hanulf, der seine chronik im j. 1088 zuschreiben anfieng, beruft sich ausdrücklich auf eine chanson de gesle undgewis nicht später — au onzienie siecle selon loule apparence nach PMeyerin der bibliolheque de l'ecole des cliartes 5, 2, S5 —, so dass IJariulfsich darauf beziehen konnte, ist das alte, von Reiffenberg in der ein-leilung zur chronique de Philippe Mouskes \l (Bruxelles 183S) p. 10ff.herausgegebene stück vom lode des normannischen königs Gormond er-standen, das von der Schlacht bei Saucourt nach französischen tradi-tionell handelt, die auch Alberich kannte; vgl. FWolf über die laiss. 189. es heifst dort bei Reiffenberg p. xxv:

La balaille durra treis «lis

entre Gormond el reis Lowis.

al quart commencenl ä fuir

Turz et Persans et Arubis, (dh. die heiden)

parini Vimeu et par Pontif

vers les aloes Saint-Valeri. —'sie als historische Zeugnisse zu benutzen wie Lappenberg (geschichte vonEngland 1, 323) und Pauli (könig Alfred 144) tun, scheint mir un-kritisch. Lappenberg cilierl in den nachtragen 2, 408 auch noch Gal-frid von Monmouth XI c. S p. 159 der ausgäbe von San-Marte, derp. 439—443 weitere belege über die wunderliche Verzweigung diesertraditionell bringt, eine ähnliche erwähnung findet sich auch MG. SS.IX, 384 n. 14, von dem herausgeber nicht richtig gedeutet, dass Lud-wigs lod dabei mit der Schlacht in unmittelbare Verbindung gebrachttvird, dürfte seinen grund in einer falschen auffassung der angäbe desforlselzers Ados (MG. SS. II, 325) haben, welcher sagt, er sei non mulloposl gestorben, nach der schlacht versuchten die Normannen noch ein-mal vorzudringen: Ludwig aber schreckte sie durch eine zu Elrun beiArras erbaute bürg zurück, worauf sie in der tat sein reich verliefsen.Ludwig 111 starb am 5 augusl 882 nach den annal. Vedast. der fort-selzer Ados setzt seinen lod auf den 4, Hincmar überhaupt in den augusl.aufserdem melden seinen lod sermo de lumulalione, ann. SColumbaeSenon., Floriac. 8S2, Lemovic. 881, Regino 883 (MG. SS. I, 103. 251. 254)usw. die regierung führten unter ihm vornemlich abl Hugo von Toursund graf Theoderich von Aulun.' nach der Überschrift ist das liednach dem lode des königs aufgezeichnet; aber die uns vorliegende auf-zeichnung ist wohl nicht die erste, gedichtet ist es noch bei seinen