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Über Nikolaus Knüpfer und einige seiner Gemälde, bes. über seine "Jagd nach dem Glück" ... in München und Schwerin
Entstehung
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Elsheimer'sche Original im Privatbesitz, aus dem es in unserm Jahrhundert zu Baselwieder glücklich in die Oeffentlichkeit gelangt ist, während das nicht mit Namenbezeichnete erste Knüpfer'sche Bild nach Frankfurt und dort im Cabinet des HerrnDu Fay unter Elsheimer's Namen geräth.

Und nun beginnt jene Reihe von Irrthümern, mit denen die Sandrart'scheBeschreibung des Du Fay'schen Bildes den Anfang gemacht hat und die vorstehendeAbhandlung nunmehr endgültig aufzuräumen versucht. Der Name Elsheimersüberträgt sich auch auf die Nachzeichnungen, bezw. Umzeichnungen des erstenKnüpfer'schen Bildes in der Albertina zu Wien sowie auf die von Martini gestocheneOelcopie des Münchener Bildes im Poullain'sehen Cabinet und fasst damit zugleichfeste Wurzeln in allen kunstgeschichtlichen Essais über Elsheimer bis in die jüngsteGegenwart hinein.

Interessant wäre es, wenn sich Weiteres über den Besitzwechsel feststellenHesse. Dass das Münchener Bild schon vor der Anfertigung des MannheimerInventars im Jahre 1799 in der Mannheimer Galerie war, wird durch die »PfälzischenMerkwürdigkeiten« bewiesen, die, wie Professor Seibt dem Verfasser mittheilt, dasgenannte Gemälde als »Merkur und Iphigenia« von Elsheimer aufführen. Manmöchte aber wissen, ob das Bild direkt aus der Du Fay'schen in die ChurfürstlicheSammlung gelangte, oder nicht. Von noch viel grösserem Interesse wäre es, überHerkunft und Verbleib des Baseler Bildes in früheren Zeiten irgend etwas zuerfahren. Ich muss aber diesen Theil der Forschung meinen Collegen, besondersdenen in München und Basel, überlassen. Hoffen wir, dass glückliche Umständeauch hierüber noch weiteres Licht ausgiessen.