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Über Nikolaus Knüpfer und einige seiner Gemälde, bes. über seine "Jagd nach dem Glück" ... in München und Schwerin
Entstehung
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ist, es zu entkleiden, mit einem der Begleiter Salomo's, der auch eine Pelzmützeträgt, sowie andererseits die Gestalten der beiden Priester auf dem Bilde desSalomo mit zwei Gestalten des Schweriner Bildes von 165 r, dem Priester, derdas Ehepaar einsegnet, und dem, der zwischen den Opferstieren und Lämmernvom Rücken gesehen wird, und dessen Haupt bekränzt ist.

Wie nahe wiederum dem Schweriner Bilde die Allegorien in Rotterdam undKopenhagen stehen, zeigt allein schon das weibliche Modell der Bacchantin desRotterdamer Bildes, welches mit dem der Glücksgöttin auf dem Kopenhagener undSchweriner Bilde und wahrscheinlich auch mit dem der Venusdienerin auf demMünchener Bilde identisch ist.

Endlich hat das Utrechter Tobias-Bild von 1654 wieder Manches, das esmit den vorgenannten verbindet. Man vergleiche nur den Tobias und seine Gattinmit dem Ehepaar auf dem Schweriner Bilde, das vom Priester eingesegnet wird,sowie die Engelgruppe dort mit den geflügelten Putten des Kopenhagener Bildes.

So fügt sich eins zum andern.

Die Anreihung weiterer Bilder aber unterlassen wir hier absichtlich. MitNotizen, die schon Jahre lang in den Kollektaneen aufgespeichert liegen, baut essich unsicher: alles Einzelne aber wieder und wieder zu sehen und zu vergleichen istnicht immer möglich. Wir hoffen aber, mit den hier gegebenen Werken einenGrundstock geschaffen zu haben, an den sich Weiteres in Zukunft leicht anreihenlassen wird.

Fassen wir am Schluss das Urtheil über Knüpfer kurz zusammen, so scheintuns Folgendes gesagt werden zu können: Knüpfer verdankt seine künstlerische Aus-bildung und Bedeutung den Holländern, dem Bloemaart und dessen Caravaggisten-schule, sowie dem mächtigen Einfluss der Rembrandtschen Werke. Aber nebenlustiger Schalkhaftigkeit treten uns Züge von Spott und Bitterkeit entgegen, diesich möglicherweise aus seinen Erlebnissen als Deutscher und seinem Verhältnissals Fremder am Orte, wo er lebte, erklären, und die schwerwiegend genugerscheinen, um ihm Stellung eines eigenartigen Künstlers unter seinen Zeitgenossenzuzuweisen.

Von dieser Sinnesart mag immerhin etwas in die Werke seiner Schüler JanSteen und Ary de Vois 12 ) übergegangen sein, denn wir begegnen bei ihnen bisweilen

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