IX BITTGESANG AN DEN HEILIGEN PETRUS 63
dieselbe stellt sich nämlich nach einer von mir selbst vorgenommenenvergleichung folgendermaßen dar.
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10 ^ 15 20
1.
p. po. cl. ce. p. ep. v,
ce.
po. cl. cl. ]>o. v; v. v. v. v. v. p. p,
2.
p. pO. V. V. p. l'p. p,
V.
po. cl. cl. ep. p; v. v. v. v. v. p. p,
■:,.
p. po. cl. ce. v. ep. v,
cc.
po. cl. ce. po. v; v. v. v. ce. cl. p,
30
pppp. ]). ce. cl. v. p. ep. v.
p. cl. ce. p. po.
v;
p. ce. cl. p. po.
v;
p pp. p. ce. cl. v. p. ep. p.
p. ce. p. p. po.
p;
p pp. p. ce. cl. v. p. ep. p.
'.r
bedeuten v. virguln —
ich
wähle die namen nach dem bereits a
hier
vier hss. von Lambillole {l'anliphonaire de SGregoire, Paris 1852, appli-calion du principe de cotlalion p. 10) und de Coussmaher (histoire de 291l'harmonie au moyen-dge, Paris 1852, pl. 38 nr. 4. 5) herausgegebenenneumenverzeichnisse in leoninischen versen — p. punctum je einen,v einen längeren, p einen kürzeren ton: vgl. ASchubiger die sänger-schule SGallens vom achten bis zwölften jh. (Einsiedeln und New-York1858) s. 8; FRaillard explicalion des neuntes ou anciens signes denolalion musieale (Paris [1860]) p. 20—33 und besonders die schonvon GJacobslhal die mensuralnolenschrifl des zwölften und dreizehntenjh. (Berlin 1871) s. 4 hervorgehobenen äußerungen des Waller Odingtonbei Coussmaher scriplores de musica medü aevi 1, 235: morosa longavocatur quae prins virga dioitur noia und velox vero vocatur brevis, quaeprius dicitur puuclus. mitv bezeichne ich einen acut mit häkchen linksoben, der hier am Schlüsse der halbseile und des refrains mit p, imInnern der halbzeile (2, 3. 4) mit cl und ce wechselt, cl. clinis (v -(- p).ce. cephalicus (mit v von gleicher gellung) sind ligaluren zweier ab-steigender, po. potlatus (p -f- v). ep. epiphonus ligaluren zweier auf-steigender töne. 1, 1 p fehlt liier und 3, 1, ist aber wohl nur ver-wischt. 19. 20 ebenso 3, 19. 20: nerjan und skerjan dreisilbiggebraucht: es wird, wie das spätere nerigen scerigeu beweist, noch langeein i zu hören gewesen sein. 22 cl über o in imo, und über i nichts,also fand elision statt. 2, 22 vielleicht v. ebenso 3, 4. 25 in neriansteht v über ne, po (wie es scheint aus v corrigieri) über ri, ohnezweifei fehlerhaft: der po der ersten und drillen Strophe, den ich auchhier setzte, war aufzulösen wie 3, 12 und auf die beiden Silben zuverteilen. 3, 5 zweifelhaft, lucke im pergamenl, das sichtbare mussman für das unlere ende von v oder ce hallen. 6 ist vielleiclil po.12 upar mit v über u und p über par, also auflösung des po in v -f- p,n('c/i( p-4-.y, wie man erwarten müste. 17. 31 vielleicht ce. ver-gleicht man nun die neumierung der drei Strophen und erwägt, wassonst feststeht (vgl. auch exe. zum Gallusl. XII), dass v und ce wechselndürfen und dass cl und ce, po und ep oft ungenau für einander ge-setzt werden, und sieht man von dem zweifelhaften zeichen v ab, sobleiben nur geringe Verschiedenheiten zurück und die drei melodicndürfen um so eher für wesentlich gleich gehallen werden, als die be-trachtung der Stellung der neumen, insofern dadurch die tonhöhe un-gefähr angedeutet wird, auf dasselbe resullat führt, die gleichheil aller