gut gekannt haben kann, diese Nachrichten, macht aber einen Zusatz, der nichtübersehen werden darf, weil er für die Beurtheilung des Meisters wichtig ist.
Er sagt nämlich, dass Knüpfer besonderen Ruhm gehabt habe »wegender mit Oelfarben gemahlten zierlichen Historien, als die er meistens inklein, aber sehr ingeniös gebildet, defshalben sie sehr gesucht und beyMonarchen und grossen Herren wol beliebt waren, wie dann absonder-lich Ihro Mayest. dem König in Dennemark viel zugesandt worden, dernLob an allen Orten erschollen, dahero ich auch Willens gewesen, die-selben eigentlich zu beschreiben, bin aber wegen meiner beschleunigtenAbreifs von dannen, selbige zu sehen, verkürzet worden«. 8 )
Was endlich die späteren holländischen Quellenschriften über Knüpfer berichten,geht auf die ebengenannten zurück und bedarf keiner Erwähnung. Hie und da findetman besten Falles eine Angabe über das eine und andere seiner Bilder hinzugefügt.So nennt Campo Weyermann, Levens-Beschryvingen II (1729), S. 13, ein Liebespaar(Hirt und Hirtin) und rühmt daran die sittsame Auffassung. Descamps, Vie des pein-tres etc. II, (1754), S. 74, zählt drei Bilder auf, die er bei M. Fayel (alias Fagel) imHaag gesehen habe: »une jolie femme qui est en priere, tableau tres fin; un autre,l'assemblee des Dieux, et un troisieme, des Enfants au milieu des fleurs«. Füssli,in seinem Lexikon (1779 und 1806), erwähnt eine Radierung von C. G. Geysernach einem Gemälde mit der Darstellung des Rosen- oder Johannis-Festes, das sichim Winkler'sehen Cabinet befand. Immerzeel, De levens en werken etc. (1843)sagt: »Wij zaagen vor verscheiden jaren te Utrecht van dezen meester eenhistorieel schilderstuk met verscheiden juist geteekende en keurig geschilderde figuren,heerlijk van koloriet en effect« — giebt aber den Gegenstand nicht an. Kramm,De levens en werken etc. (1857) erzählt ohne Angabe der Quelle: >Hij heeft langte 'sHage gewoond, waar hij zeer veel aanmoediging genoot. Als een zijner vor-naamste werken Staat vermeld: Eene offerhande aan de Fortuin, dewelke op bevelvan den Goden door Merkurius naar den Hemel wordt getrokken. Dit is eenzeer schoon stuk, deftig in zyn bywerk, gansch aardig den voorleden Actietydt metdeszelfs uitkomst verbeeidende; zynde zeer opmerkelyk en vol gewoel, doorKnupfer; hoog 1 vt. 5 d., br. 1 vt. 9 d.« Zie Catalogus der Verkooping vanJaques Meyer, Rotterdam, 1722, waar het, in dien flaauwen tijd, de som van F.