VII. Das 1. Segment der Tabula Peutingeriana.
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Itinerarien angewiesen. Die Herstellung ist jedoch leicht und sicher, da die Routen und die Anschlüsselinks und rechts gegeben sind: der obere Pyrenäenübergang von Pampelona fuhrt nach Aquis Terebellicis.und verzweigt sich von da nach Burdigalo und Tolosa; der andere von Caesaraugusta führt nach Benearno,Aquis Convenarum, Lugduno (auf II, 1 ist nur Aquis und die Vignette von Lugduno erhalten) undebenfalls Tolosa.
Für Afrika steht uns Ea und It zu Gebot. Ravennas hat für ganz Afrika die Ta als Haupt-quelle benutzt; doch beachten wir da und dort eine gewisse Freiheit bald im Einsetzen bald im Auslassenvon Orten, weshalb die Vergleichung des It immerhin erwünscht ist. In Betracht kommen beim Ea imIII. B. Kap. 8—11. Die Küsten-route stimmt von Busucurro nachPortus Divinus bis auf ein paarNamen bei beiden überein. VonPortus Divinus an bis Tingi dagegennennt Ea kaum 4, das It aber27 Namen; der Grund liegt darin,dass diese Küste nur der Schiffahrtzugänglich war. Wir dürfen wohldem Ea folgend diese Orte auf derTa weglassen. Die Konto von Saldasnach Busucurro hat Ea korrekter,indem er Tubusuptus statt des fehler-haften Auzai municipium Ta 2, 4,dann Bidda statt Syda Ta 2, 3setzt, und auf Tigisi Eepetinianabis Aquis Calidis folgen lässt. Dannfolgen die Strassen um Auzu castra(Auzimasta Ea), welche ohne Schwie-rigkeit die 4 Strassenlinien, mitwelchen das 2. Segment abschliesst,in die zwei nach Sufasar führendenvereinigen. Von da bleibt für dieCaesariensis nur noch die einzigeEoute nach Calama, in welcher wirdie Namen nach Ea eingesetzt ha-ben.; es stünde frei, aus dem Itnoch ein paar Namen zu ergänzen.Ob aber die beim Ea p. 160, 8weiter folgenden 11 unbekanntenNamen aus der Ta oder einer andernQuelle stammen, können wir nichtentscheiden; wir nahmen an, dass
sie aus jener Quelle stammen, aus welcher er die merkwürdigen Angaben über die Provinzen von Maure-tanien, insbesondere seine Tingitana (s. oben S. 33 Fig. 13), hat.
In der Gaditana (vom Fretum Gaditanum so benannt) sind die Angaben des Ea glaubwürdig undohne Zweifel der Ta entnommen bis Bolubili; was aber weiter folgt, scheint eine Mischung von Orts- undVolksnamen zu sein (Gudda mag Gilda sein sollen; zu Boniuricis vergleiche Baniurae Volk bei PI 5, 17;Getuli Soll, Getuli Darae, Paurisi cf. Pharusii, Perora cf. Perorsi PI); wir haben auch diese Namen nachEa aufgenommen, wollen aber etwaigen Bedenken, ob diese Namen in der Ta standen, nicht entgegentreten.
Dass die Säulen des Hercules, die Inseln Ibernia, Thule und die Fortunatae nicht fehlten, bedarfkeines Beweises.
36. Britannia nach der Darstellung des Itinerarhun und der Tabula.