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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
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449
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514-515.

1586

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514. Johann Casimir und Landgraf Wilhelm an König 3. Dezbr.Friedrich von Dänemark.

Danken für die Aufnahme und Beantwortung Dohna's. Frei-lich wäre zu wünschen gewesen, dass Dänemark jene Absicht zuLüneburg erreicht und man sich nicht wegen der französischenAntwort aufgehalten hätte. Weil es aber, wie aus einigen Sehr.Sachsens hervorgeht, auf einen Convent der evangelischen Ständeverschoben werden soll, sehen sie gern, dass F. sich bei der deut-schen Grenze aufhält. Schicken die von einem navarrischen Ge-sandten übergebene Supplication. Fortschritte der Spanier inDeutschland; Einnahme der Vorstadt von Niederwesel; Bedrohungvon Köln. Savoien gegen Genf; Copie eines Sehr, von Zürich undBern an J. C. Es gilt nicht nur den sogenannten Calvinischen,sondern allen Gegnern des römischen Antichrist, vor Allem denLutherischen. Da aus der bewussten Hülfleistung kein allgemeinesWerk aller Evangelischen zu machen sein wird und Englandweitere 50000 fl. bewilligt hat, hoffen sie, dass F. trotz sonstigerBedenken gleichfalls das Seinige dabei tun wird und dessen Bei-spiel Braunschweig, Mecklenburg und Pommern (die sich gegenJ. C. nicht übel erboten haben) folgen werden. Schicken nochmalsAbschrift von der Verrichtung der Gesandten in Frankreich.

[Nachschrift J. C] Bevorstehende Sendung eines französischenRats nach Deutschland, wohl um die Gemüter zu exploriren oderda und dort die Diener zu corrumpiren oder herauszubringen, wasman tun wolle oder ob Werbungen vorhanden seien; vielleicht umdie Fürsten durch den Schein eines von Navarra beabsichtigtenFriedens zu blenden. Ob der Abgesandte in Person oder durchdie Räte anzuhören sei, ist zu bedenken.

[Nachschrift L. W., Cassel 20. Dez.] Teilt diel sächsische Er-klärung mit. Obwohl darin die mitleidige Hülfe rund abgeschlagenist, auch M. Georg Friedrich, Herzog Julius, Würtemberg undBaden sich auf Sachsen referiren, wollte er doch, um nichts zuunterlassen, noch einmal an Sachsen schreiben, laut beil. Cop.

Marb., Fr. u. H. 11141586. I. f. 393. Cop.

515. Spor[eno an Erzherzog Ferdinand.

Hat beim Papst F. Aufträge verrichtet und gezeigt,quälepericulum in mora sit subveniendi". Der Papst seufzte, und nochmehr, als er sich über die Lage Deutschlands und die Kräfte derketzerischen Fürsten ausführlich von ihm hatte berichten lassen;er sagte, er wolle den Kaiser durch ein Breve zur Beschleunigungdes Tags und der römischen Königswahl ernstlich ermahnen; das-selbe soll sein Nuntius beim Kaiser und dann bei den geistlichenKurff. nach F's. Rat betreiben. Er sagte zum Papst, derselbemüsse, wenn die Ketzer dem Haus Oesterreich das Kaisertum mit

Bezold, Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir. 11. ~9

10.

20.

Dezbr.Rom