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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
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385
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452-453. 1586 385

geringste fallen lassen, will zwar unsers einfeltigen ermessens den 26. Maigebornen weltlichen churf., fürstlichen und gräflichen heusern, be-vorab den Evangelischen fast bedenklich und beschwerlich sein,solche ungleiche, vorteilhaftige und parteiliche deputationes be-suchen zu lassen, in betrachtung sie jedesmals anheimbs wissenkonden, uf welche Seiten das mehr schlagen wurde, und ire gegen-wart oder beschickung allein zum schein und bekreftigung solchengemachten mehrs dienen muss". Trägt Scheu sich in pflichtlichefereinungen mit den Geistlichen einzulassen, die selbe nur zurStabilirung des päpstlichen Primats missbrauchen, so dass auch derkf. Verein sich wenig zu getrösten.....

Mb. U2/2e f. 297. Conc

1) Ueber die — eigentlich vier — Dubia vom J. 1582 vgl. Hab er-lin XII, 401 ff.; über die Anzeigschrift, die das K. G. am 11. Mai 1583dem Visitationsrat übergab, ebd. XIII, 465 ff. Am 28. Jan. 1586 hatteJon. Hartlieb gen. Walsporn zu Amberg die Mängel des K. G. auf Be-fehl J. C. zusammengestellt.

2) Mb. a. a. 0. f. 305 Conc.

3) Vgl. über diese begreifliche Abneigung der Protestanten gegendie Majoritätsbeschlüsse I. 385 A. 2; 395 A. 1; Stieve, Briefe undActen IV, 2; 215.

453. Johann Casimir an Königin Elisabeth. 26. Mai

Heidel-

„Tout s'est si bien porte dieu merci en l'assemblee de Wormes, ber £qu'elle est du tout rompue sans rien faire ny conclure contrevous." 1 ) Schickt Zeitungen betr. E. Staat und Person an Walsing-ham; E. ist „esleue de dieu pour servir en ce tems miserable d'unpilier de defense ä son eglise et empescher les sanglantz effectzdes pernicieux desseins des ennemys de la cause commune"; Gottessichtbare Gunst wird für E. „un subject et eguillon" zu weiterenAnstrengungen sein. Schickt an Walsingham „le memoire desforces du roy de France". Hat Palavicino's Keise nach Sachsenund Brandenburg durch guten Rat sowie durch Schreiben undGesandte unterstützt. Sohickt Cop. von dem Palav. ebenfallsmitgeteilten Inhalt der Instruktion des an Sachsen abgefertigtenLa Verriere sowie „des advis que j'ay receu de personnes notables*de la court de France de l'intention du roy en ce voyage", anWalsingham. Erinnert an die nicht zufriedenstellende Beantwortungdes englischen und neuerdings des dänischen Gesandten. Siewerden trotzdem ihre Gesandtschaft abgehen lassen; bittet umBefehl an den englischen Gesandten mit derselben „bonne intelli-gence" zu halten. Verweist im üebrigen auf sein Sehr, an Wal-singham. 2 )

Ma. 545/4 f. 253. Conc.

1) Vgl. no. 422; 4L'3; 428; 440.

2) In diesem ausführliehen Sehr. gl. Datums sagt J. C.: angesichtsder starken Rüstungen des K. von Frankreich „de ma part je pressetout le monde et fai tout le debvoir qu'il m'est possible, esperant que

Bezold, Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir. II, 25