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andern leuten gottes diener, ja auch götter genannt werden, sollen 24. Maisi auch auf gottes art und natur mit besonderen fleiss sehen undderselben vor andern sich gemes erzäigen. Nun sei aber gott inseinen zusagen gewiss und unwandelbar, der auch, wi die alte undneue exempel ausweisen, ■ nicht ungestrafft hingehen lassen tutt,wann ihmand und insonderheit die obrigkeit ihre zusag, bevorabweil dieselbe mit einem aidschwur beteuret, gebrochen und der-selben zuwider gehandlet hat. Und kan auch solche aidliche be-teurung, di mit anruffung gottes namen besehenen, durch keinen ,menschen, er sei bapst oder cardinal, one des andern teils, zudessen Versicherung solch glübd und aidschwur erfolgt, cousens undbewilligung relaxirt oder aufgehaben werden. Aus welchem allemdann folgen werde, das die obrigkeit ihre mas, zil und Ordnungvon gott dem allmechtigen auch habe und das keiuer gottseligenobrigkeit dise fundameuta wider gottes wort und wider ihre selbst-eigene Verpflichtung und zusage zu führen zustehet und gebüret:Sic volo sie iubio [!]; II nous piaist ainsi; Als will ichs haben,also gefelts uns. Sonder das ein obrigkeit vor allen andern men-schen als ein gesetzter hirt und wechter gottes gebott, willen undmainung in acht nemmen, demselben sich underwerfen, fridfertigswesen underhalten, gottseligkeit und erbarkeit under seinen under-tanen anrichten und fortpflanzen und insonderheit verpflichtete zu-sag steif und fest halten solle.
Auf diss gespräch hat er der gesand änderst nicht geantwortet,dan das er wohl leiden möchte, es were alles unfridlichs wesen inFrankreich widerumb gestillet, wie er dann wohl wiste, das S. K. W.zum friden nicht ungenaigt, hette aber etwas tun müssen; damitabermahl auf den zwang, der S. K. W. von wegen des bapsts,des königs aus Spanien und anderer buntsverwandten fürgemahlet,unsers ermessens gedeutet hat."
Er bezog sich hierauf auf die bevorstehende "Werbung imNamen der evangelischen Stände, welche sämmtlich gern zu einemFrieden helfen würden, durch welchen der K. bei seiner Reputation,Navarra mit allen Religionsverwandten beim öffentlichen Gebrauchder evangelischen Religion gelassen, auch Navarra und andernAgnaten der Krone an dem, was ihnen der Natur und Geburthalber gebühre, nichts entzogen würde. „Wir besorgen aber, eswürde die liebe und begirde zum friden nuhr allein zu dem endefürgewendet, damit inzwischen S. K. W. sich umbsovil desto besserzum krig gefast machen und den einen teil mit gewalt genzliehenundertrücken möge. Zu welchen gedanken uns dann ursach gebentete, das noch neulich zwei regiment teutscher knecht geworbenund in Frankreich gefürt worden. Darbei wirs abermahlsreferendo auf die gemeine Instruction unsers teils auch bewendenlassen."
1. Zettel. Nach der mitgeteilten Verhandlung gestattete erdem Gesandten auf dessen Begehren eine Zusammenkunft mitmons r Quitry, der ohnedies in der Nähe war. Schickt unter A.und B. das Resume Quitry's über diese Zusammenkunft. 2 ,) DerGesandte wird wohl an jedem Ort wieder andre Argumenta imKöcher haben.