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2 (1884) 1582 - 1586
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250 1585 322—323.

29. März die deutschen Stände A. C. wieder zum Gehorsam des römischenStuhls zu bringen. Beil. Cop. des im Stift Trier angeschlagnen Mandats.Praktiken des Nuntius „Verzel". Bisher unterstand sich keingeistlicher R.-Stand diese jährlichen Exkommunikationsbullen zupubliziren. Ermutigung der Päpstlichen durch die kölnische Sacheund den neuen Kalender; die Bischöfe am Rhein lassen sich jetztauch salben und schmieren; offne Aeusserung eines fürstlichen Ratsauf dem letzten R.-Tag, der Rel.-Friede habe ein Ende- 2 ) Esheisst, dass von dieser Association dem Herzog von Savoien widerGenf und Bern, dem B. von Strassburg wider diese Stadt, demNeuerwählten zu Köln wider Stift Münster und in Hildesheimwider Julius von Braunschweig Hülfe angeboten werde. Der Mai-länder Anschlag gegen Graubünden wurde noch rechtzeitig durchdie Schweizer vereitelt. Werbungen in den Stiften, dagegen Un-tätigkeit in den Kreisen. ... Ob nicht die Werbung deutscherReiter in Sachsen und andern Gebieten der A. C. durch Ediktezu verhindern ? Erhält Frankreich einen ganz päpstlich und spa-nisch gesinnten König, so sind Deutschland und die evangelischenFürsten ganz mit dem Papsttum und solchen Potentaten umringt,„die gern davon ropfen wolten"; obwohl es vom K. von Polenheisst, er regiere gerecht, so ist derselbe doch auch durch dieJesuiten eingenommen und könnte, „da er mit der Moscau, dahinsein verlangen stehet, augirt, wol auch nach etlichen particklen inDeutschland denken". Schlägt jährliche Versammlungen von Rätender vornehmsten evangelischen Fürsten von Sachen des Vaterlandsund der Religion zu traktiren vor, nach dem Beispiel der Städtesowie der päpstlichen Convente in Italien und Deutschland. Jeden-falls ersucht er, wenn der Fortzug des Kriegsvolks nicht zu hin-dern, von demselben nach der Constitution von anno 70. Cautionzu nehmen.

Dr. 8539. Or. Mb. U2/2e f. 1. üonc

1) Am 19/29. März macht der Kaiser den Kf. August auf Wer-bungen der Herzoge von Guise und Vendome [Navarra], des Pf. GeorgHans und der Stadt Strassburg aufmerksam (Dr. 8500 Or.). EineZeitung aus Lothringen vom 15. März an einen Bürger zu Strassburgspricht von französischen Anschlägen gegen die Pfalz oder in dasElsass, wo man sich, da Strassburg zu stark, mit Colmar, Schlett-stadt oder sonst einem kleineren Ort begnügen wolle; die französischenHauptle.ute rühmten Bich, jetzt hätten sie einen deutschen Fürsten aufihrer Seite, „uf desen begehren sie heraus zu ziehen sich bewegen lassen,welchen furteil sie anno 79. nicht gehabt". Am 8. März schreibt Peter Scherder Jüngere aus Strassburg an die Räte des B. von Strassburg über einin Frankreich und Lothringen verbreitetes Gerücht, der B. suche französ,Volk ins Elsass zu führen (Marb. Copp.).

2) Vgl. I. 377 A. 2.

9- April 323. Beutterich an Johann Casimir.

' ^ (Stellung der Guisen und des Hofs. Die Liga nicht gegen Deutschlandgerichtet. Seine Verhandlungen mit Guise und der Königin Mutter. EinAbgesandter Würtembergs. Die Königin von Navarra.)

„Monseigneur! 11 y aura demain quinze jours que suis enceste ville par vostre commandement, ä grands fraix pour l'ex-