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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
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231
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295-296. 1584 231

drichs und dem Vertrag zwischen Ludwig und J. C. eine solche 19- Augu: . tTestamentserrichtung nirgends verboten ist, überdies die Vormund-29.scbaft und Administration mit der allerdings J. C. zustehendenVertretung der Kur bei kais. und kgl. Wahlen nichts zu tun hat,am 6. Oktober nebst der kais. Confirmation am K.-Gericht im Or.herauszugeben und ad publicandum vorzulegen. 1 )

Mc. Fürstensachen CXXVII. Cop-

1) Vgl. I. 266; II. 257; 279. ObigeCompulsoriales" wurden durcheinen Boten des K.-Gerichts am 7./17. Sept. überantwortet. J. C. ver-schaffte sich zunächst das der Univ. Heidelberg anvertraute Exemplardes Testaments, das der Rat Dr. Rcuber unter dem Vorwand es zu sehenförmlich entwendete (Häusser II, 142 f., Fortges. Revcrien p. 93;bei Hautz, Gesch. der Univ. Heidelberg II, 118 A. 7 wird R. irrig alsKanzler bezeichnet, was er erst 1587 wurde; der bisherige VicekanzlerDr. Pastor, vgl. I. 320 A 2, wurde am 1. Nov. 1584 zum Kanzler beför-dert). Der Amberger Rat schickte sein Exemplar an das K.Gericht ab,es wurde jedoch den Gesandten unterwegs zu Wersau (4. Okt.) abge-nommen und J. 0. zugestellt (Corresp. hierüberMe. 1000), was "Wittmann(Geßch. derRef.inderOberpf. p. 73) entgangen ist. L. Wilhelm, dem J. C. am7. Okt. klagte, dass man in die Geheimnisse der fürstlichen Testamente guckenwolle und dass Manches im Test, seines Bruders bei der Edition am K.-Gerichtdem Kf. und ihm wie dem ganzen Haus Pfalz zur Verkleinerung ge-reichen würde (Marb. Or.), meinte in seiner Antwort vom 21. Oktober,diu Edition werde sich auf die Dauer doch nicht verweigern lassen.Me. K XV. 3, no. 3058 finden sich vier Or.-Exemplare des kf. Testa-ments, Heidelb. 5. Dez. 1580 (nicht 1581, wie Häusser a. a. O. an-gibt); an einem Or.-Exemplar der kais. Confirmation, Prag 12. April 1581,ebd. no. 3061, ist das Siegel abgerissen. Eine teilweise zerrissene Cop.des Testaments ebd no. 3057; Ludwig hatte am 29. Dez. 1582 dem Am-berger Rat (ebd. 3064 Or.), am 17. Jan. 1583 dem Rektor und Senat derUniv. Heidelberg (ebd. 3065 Conc.) sein Testament zur Verwahrung undzugleich befohlen, dasselbe nur den vier Vormündernauf irer LL.samentlichs erfordern" zu überantworten.

296. Heinrich von Wiltperg 1 ) an Johann von Nassau. 21. ,

gj- August

Trug Bedenken J. Aufträge bei Parma, den er vor Lillo traf, Toumaizu verrichten. Der kais Orator schrieb ihm, er möge J. seinenGruss und seine Absicht vermelden J. Anliegen beim Kaiser anzu-bringen, der gewiss J. in seinen billigen Prätentionen sich befohlensein lassen wird. Bedauert, dass man nicht früher zur Resolutiongegriffen und sich zu Vertraueu geschickt;der almechtich gutichgot sei der seien [OraniensJ genedig und barmherzlich". Man hofftCambrai, Gent, Lillo, Mecheln, Vilvorden, Brüssel bald zu haben.Gott schickt es zu einem gemeinen Frieden.

Wiesb. Dillcnb. Corr. 1584. Or.

1) Früher Sekretär Oraniens, dann bei dessen in Spanien lebendemSohn, dem Grafen von Büren, Schon am 6. Nov. 1583 schreibt eingewisser Marcq de Steelant über eine sehr diskret zu behandelnde Sache,und die dem Gr. Johann zu eröffnendenmoyens et remedes" (ebd.).Dass W. dem Grafen Vorschläge wegen eines Ausgleichs mit Spanienmachte, geht aus dem Sehr. L. Wilhelms an Johann vom 31. März 1584