Druckschrift 
2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
Seite
215
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282-283. J584 215

Widrigkeit des vermeintlichen Contrakts vom 24. Juli 1583; G. H. 3. Maidarf das Seine nicht extra familiam. veräussern. Wiederholte Ab-mahnung, auch wegen des Amts Lautereck und des SchlossesRemesberg. Schlagen zur Verhandlung wegen Abfindung Lothrin-gens und Abstellung der Notlage G. H. einen Tag zu Speier am

I. Juli vor. G. II. soll ihnen Designation des Einkommens undaller zugehörigen Gerechtigkeiten sammt Anschlag derselbenschicken. 2 )

Sl. Cop. Mb. 327/15 Cop.

1) In der obigem Sehr, vorhergehenden Beratung zu Heidelberg warJ. C. durch Eliem, Rcuber, Zentgrnff und einen Sekretär. Pf. PhilippLudwig durch Morolt und Pf. Johann durch Silberborn vertreten. Letz-terer teilte u. a. mit, G. H. wolle nicht nur Amt Lautereck und SchlossRemmersborg auch an Lothringen verkaufen, aondernI. F. Gn. stehenin besen practiken mit dem erzhorzog von Innsbruck, dan man werdeberieht, das I. Dt. ime herzog Georg Hansen die landvogtei Artenau imobern Elsass gelegen zue lehen gegen herausgebung einer nahmbaftensummen anzusetzen im werk und handlung sein soll" (Relation Morolts,Hcidelb. 3. Mai, Mb. a. a. Ü. eigh.).

2) Die Kurpfälzer meinten, falls das zuletzt Vorgeschlagene von G.

II. nicht angenommen oder fruchtlos bleiben sollte,werde in eventumzue bedenken sein, damit man gesichert sei und S. F. Gn., wie man be-sorgt, sich nit an das haus Osterreich henken telt, nach sein herzogGeorg Hansen person zu trachten, I F. Gn. ein järlich deputat zuemachen und die fürstliche kinder under die befreundto auszutailen".Auch der zweibrückische Gesandte erklärte es für eine hohe Notdurftsich sowohl des Herrn als seiner unruhigen Diener zu bemächtigen, aberder Neuburger wollte nicht einwilligen und man verlangte schliesslich,er solle sich dieses Punkts wegen für die künftige Tagsatzung genügen-den Befehl erholen (Morolt a. a. O.). G. H. schlug die speirische Hand-lung wirklich ab. Ein Gutachten Morolts vom 31. Juli verbreitet sichu. a. wiederholt ausführlich über die einer Verhaftung G. H. entgegen-stehenden Bedenken (Mb. 327/16). An Lothringen, der auf ein Ge-sammtschr. des Pfalzgrafen vom 25. Jan. nicht einmal geantwortet hatte,wurden die zweibrückischen Räte Silberborn und Hans Wilhelm VolmarRot im Namen der Pf. abgefertigt, erhielten aber auf ihre Werbung zuNancy am 7./17. Juni eine durchaus ablehnende Antwort, worin der Her-zog übrigens erklärte, dass er Lautereek und Remersberg nicht zu kaufengedenke. G. H. hatte, wie der Sekretär Guerin den Gesandten mitteilte,von den bereits erhaltenen 500UÜ fl. das Steintal angekauft.

283. Anton Fugger an Erzherzog Ferdinand.

Auf dessen Sehr, wegen des Kriegsgeschreis zu Heidelberg. Haim-Erkennt sich dem Erzh. mit Rats- und Lehenspfiicht verbunden, hofenda er aber nebst seinem Vetter Ulrich Fugger dem Pf. JohannCasimir auch Schutz und Schirms halber zugetan ist, so ist ihmdie vom Erzh. begehrte Inquisition zumal unverantwortlich; bittetihn um so.eher zu entschuldigen, da kürzlich der Pf. selbstmitE. F. Gn. mir solliche sachen zu reden gnedigclicheu anbevolchen,welche meines Verstands meer zu freundschaft dann -einigen un-gleichen verdacht ausreichen;" wie der Erzh. bei Gelegenheit,