216 1584 283-285.
— Mai » we il dergleichen der federn nit zu vertrauen", von ihm mündlich26. vernehmen soll.
Innsbruck. Or.
— Mai 2%k. Don Juan Manriquez an Kurfürst Ernst.
— i .
Einer seiner Knechte geriet zu Köln ins Gespräch mit einemjungen Gesellen, der ihn anzuwerben suchte und zu seinem Haupt-mann führte; letzterer eröffnete dem Knecht, der sich für evange-lisch ausgab; es seien ihrer zwei zu Köln, „denen geben etlicheburger alhie vil guete taler", sie hätten schon 500 beisammen undwollten in Bonn, wo die Bürger über das päpstische Regiment ver-zweifelt und nur 200 unzufriedene Kriegsleute seien, „ein uber-steigens" versuchen; gerate dies nicht, „haben wir einen andernbossen vor der band, der uns nit fehlen kan; hirzue wissen wireinen starken rucken hinder uns". 1 ) ....
Ma. 38/20 f. 94. Cop.1) Vgl. Einen V, 176.
20. Mai 285. Statthalter und Räte zu Ansbach an MarkgrafAnsbach Georg Friedrich.
J. C. liess (wie glaubwürdig berichtet) nach der Abreise seinerGemahlin mit ihrem Prediger Sonntag nach Philippi und Jakobi inder Hofkapelle einen Calvinischen predigen; als Hofmeister undPräceptor des jungen Pf. sich weigerten diesen in die Kirche zuführen, forderte er selbst in Begleitung Dohna's den juugen Herrnauf; als dieser sich darauf berufen, dass ihm bei seiner Religiongelassen zu werden zugesagt, habe ihn J. C. selbst „uff des vonDhona in die ohren reden" bei der Hand genommen und „wie ersich gleich gespreust, geweinet und hilf begert, mit gewalfc vortge-zogen in die kirchen; do dann der jung herr die ganzen kirchenaus mit verhülltem köpf in dem klagmandel in der kirchen geweint".Jetzt sei derselbe mit zu Speier unter der Zucht des Thusani undDr. zum Lamb. 1 ) Grosshofmeister und Kanzler sollen ihren Dienstresignirt haben.......
Mc. Fürstensachen CXXIII. 1014. Cop.
1) Selbst L. "Wilhelm forderte J. C. in einem Sehr, vom 27. Juniauf, sich in den Fall zu denken, dass er selbst einen Sohn hinterlassenund dieser durch die Agnaten etwa zur Papisterei gezwungen sowie J.C. Anordnungen und Beamte abgeschafft werden sollten. J. C. müssekünftig hierüber nicht nur dem jungen Herrn und weltlicher Obrigkeit,sondern auch Gott Rechnung ablegen. "W. schlug vor, den jungen Pf.einem seiner Freunde oder Freundinnen zur Erziehung in der A. C. biszum 18. Jahr anzuvertrauen. Am 21. Okt. schreibt "W. sogar ziemlichbitter, so gut wie Juden und Wiedertäufer werde wohl auch ein Kf. dasRecht haben über die religiöse Erziehung seines Sohns zu disponiren(Me. 998 Orr.).