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2 (1884) 1582 - 1586
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198
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198 1584 264.

7. März 7)8) Hat seine Hofjunker aufgefordert bei ihm in der Kirche

zu bleiben und nicht zum Aergerniss anderer wieder hinauszu-laufen. Seinen Mündel, der bisher immer mit seiner Gemahlin zurPredigt ging, hält er zu Predigten an, wo er nicht von dem ehr-geizigen Pfaffengeschmeiss eingenommen wird und vor Subtililätenund ubiquitistischen Träumereien bewahrt bleibt.

9) Die täglichen Glaubensexamina erlogen.

10)11) Ebenso die Kriegswerbung und Besatzung von Heidel-berg.

12)13)14) Unverschämte Calumnien. Hat seinen Mündel unddessen Schwester eine Zeitlang zu sich und seiner Gemahlin an dieTafel genommen, um ihn selbst beobachten zu können. Ausserdemhatten sich unruhige Pfaffen u. a. Leute zu dem jungen Pf. ge-drängtunnöttig gewirr gewerr zu machen". Der Pf. sollte beiZeitenzu fürstlichem gesprech und sitlen under den leuten undnicht wie bishero in den winkeln" erzogen werden. Setzte den-selben immer entweder an seine eigene oder an die Fürstentafelin dessen Gemach. . . . Sein Pflegesohn und dessen Schwestersehen jetzt besser und frischer aus als je zuvor. Die Calumnienvon der Vergiftung des jungen Herrn auch nach Augsburg (wohlaus Würtemberg) und Speier gelangt. 6 ) Ebenso absichtlich ver-breitet wie das Gerücht, er wolle Würtemberg Maulbronn weg-nehmen........

[Eigh. Zettel:] Bittet um Nennung des Orts, woher W. diesesfalsche Gedicht zuerst mitgeteilt worden, und des Dichters, nichtaus Rachgier, nur um sich vorsehen zu können. 7 )

Marb. Or-

1) Der Inhalt dieser Schmähschrift (Summarische verzeiehnus, wasfür enderungen zu Heidelbergk furgelaufen", von Würtemberg am 24. Jan.an L. Wilhelm geschickt, Marb. Cop.) ergibt sich grossenteils aus J. C.Entgegnungen. Ein weiteres lat. Pamphlet, von J. C. an L. Wilhelmgeschickt, gedruckt bei Mieg, Ausführl. Bericht von der Ref. der Kirchenin Churpfaltz (1715), Beilage XL sowie bei Struv p. 429; am Schluasdie zornige Frage:Quare omnes imperii principes languent?" Einenähnlichen deutschenBericht" schickt mit letzterem zusammen Würtem-berg am 8. Juni an L. Wilhelm.

2) Ueber die Entlassung der beiden kf. Hofprediger Johannes undPaul Schechsius am 4. Jan. vgl. Struv p. 414; 483. Paul Seh., nach-mals rheingräflich Daunischer Superintendent, veröffentlichte den I. 85 A.2 und II. 253 A. 1 citirten kurzen Bericht, wo f. L 2 ff. die Entlassungausführlich erzählt wird.

3) Vgl. Struv p. 419.

4) Vgl. no. 241 A. 2; 249; Mieg a. a. O. p. 141.

5)Mandat, die abschaffung der calumnien vnd lesterung be-treffend", Heidelberg 19. Febr. 1584; abgedr. inWarhaffter berichtvon der vorgenomenen Verbesserung in kirchen vnd schulen der Ch,Pfaltz" (Heidelb.) 1584 p. 23 ff.; verfasst von Tossanus (Struv p. 429;437). Die Resolution der luther. Prediger zu Heidelberg hierauf, 7. März,im Warh. Bericht p. 36 ff.; die gegründete Ablehnung derselben,18. März, ebd. 44 ff.

6) DasVerzeichniss" meldet hierüber: der junge Herr sei an J. C.Tafel gezogen und mit Butter und Bier krank gemacht, zudem nach demrauhen Kaiserslautern gebracht worden, wo kürzlich ein Sohn Ehems an