241-243. 1583 179
et A. [Casimir] de non XX. Q [mutanda religione]". Die Tutel ist 19. Novbr.[im Test.] übertragen M. Georg Friedrich, Würtemberg und L.Ludwig „ex summo et vehementi instinctu E [theologorum Ludo-vici] et sie suadentibus et approbantibus quibusdam D. [consiliariisL.]. Sed nihil obtinebunt"
Marb. Pfalz-Simmern. Vorm. und Adm. Cas. 1593—84. No. 1. Eigh.
1) Ein Memorial W. für Rhoding vom 4. Nov. beauftragt diesensich Über alle Verhältnisse am pfälzischen Hof genau zu erkundigen,über Casimirs Absichten und Stellung zum Kaiser, zu Würtemberg, Geb-hard, über den jungen Herrn, „ob Beutrichius noch in solchem ansehenund gnaden wie zuvohr" u. s. w.
2) Die Leichenrede von Timoth. Kirchner (Heidelb. 1584, vgl. I.Einleitung p. 3 A. 3) enthält am Meisten Biographisches. Noch 1583erschienen zu Heidelberg Epicedia von Verschiedenen (Marius, Lun-dorpius u. a.), worin J. C. als Vormund angeredet wird, zu AmbergExequiae von Mart. Hayneccius, gewidmet dem jungen Pf. Frie-drich IV, J. C. und Reichard als „tutoribus", sowie ein dem Pf. Ott-heinrich gewidmetes Epicedion von Heinr. Schröter, worin J. C. garnicht erwähnt wird. Höchst anzüglich' ist die Leichenpredigt, die derSuperintendent zu Oppenheim Konrad Geraeus am 3. Nov. hielt. Kf.Ludwig wird mit Theodosius und Augustus verglichen, ,1. C. dagegenmit Antonius, der „als ein kriegsmann und böser mensch" viel Unruheund Unglück angerichtet; in Griechenland habe im Gegensatz zu Solon„der kriegsgorgel Alcibiades viel widorwertigkeit, krieg, ungluck undbluetvergiessen .... angezundt; also werde es in der churf. Pfalzauch ergehen". Der Vater habe Pf Friedrich geheissen, „der menuig-lichen bekannt, und sonderlich habens die bilder und altarien wolgewust, wie er gewessen". Marb. Pf. Simmern Vormundschaft I. Cop.
242. Johann Casimir an Alencon. 20. Novbr.
Heidel-Auf Dompmartin's Werbung [vgl. no. 219]. Rühmt A. ber Sstandhafte Opposition gegen Spanien und dankt für das Anerbietenerneuter guter Correspondenz und für die Freundschaft, „qu'il vouspiaist me promettre"; Gegenerbieten, in seiner Gesinnung für A.zu beharren.
Fb. Coli. Dnpuy 99. Cop.
243. Der Nuntius Vercell]i an Wilhelm von Baiern. 1 ) 25. Novbr.
5. Dezbr.„Dicam tantummodo, egisse me cum imperatore de Casimiro, P ra gne electorali dignitate potiatur, impediendo deque Treverensi ad-monendo, ut impiis Aquensium haereticorum conatibus sese opponatconstanter ac viriliter. Sacra autem illius maiestas Treverensemquidem se monituram benigne respondit, sed quo pacto Casimirusimpediatur, se non videre subdidit, quaudo ex Caroli IUI. bulla adillum pertinet et fratris filii tutelam gerere et electoris personamnunc sustinere." 2 ).....
Ma. 359/11 f. 10. Or.
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