Druckschrift 
2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
Seite
174
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174 1583 S&34-Ü36.

3. Novbr. gleichmessiger correspondenz wie die vorige churfursten anzu-bieten und umb dieselbe auch sie zu ersuechen. 2) ümb eontinuationdes Mulhausischen tags anzuhalten. 3) Bericht zu tuen, wie P.kriegswesen geschaffen und warumb dem kriegsvolk abgedankt,auch worauf die Sachen beruegten, und I. Ch. Gn. gemuet in diserSachen zu vernehmen.

3) Wie die huldigung droben in Baiern einzunehmen und wasfür praeparatoria zu machen.

4) Were P. bevelch, das man ohne I. F. Gn. vorwissen bin-furo kein geistlichen oder politischen diener solt annehmen oderbeurlauben.

5) In der rechencamer und Verwaltung keine Verleihung oderbestendnuss noch andere conträet ohne P. vorwissen zu tuen odervorzunehmen."

Me. 998. Cop.

1) Ueber J. C. geringen Eifer in Sachen des verlassenen Gebhard,die vergeblichen Bemühungen der Gesandten Wollmeringhausen undSchwarz sowie Zulegers in Heidelberg (November), Beutterichs Rat,Gebhard solle sich an die Niederländer halten, vgl. Kleinsorgen III,215 ff.

5. Novbr. '235- Friedrich Riedesel an Johann Casimir.

Leimers-

heim Condolenz und Glückwunsch. Konnte wegen Leibssehwachheit

sich nicht in Person vorstellen und bittet, J. C. mögemich alsden letzlebenden canonicum, der allein noch vom Stift Hörd über-blieben und hinderlassen und der churf. Pfalz in allem under-tenigem gehorsam jederzeit erzeigt und die zeit meines lebens mithohestem vleiss zu tuen geneigt und willig bin, in E. F. Gn. schützund schirm genedigst bevolen sein lassen und E. Gn. hand übermich ausbreiten", wofür er teglich um J. C. Gesundheit, glück-liche Regierung und Wohlfahrt zu Gott beten will.*)

Me. 998. Eigh.

1) Die Adresse bezeichnet J. C. als der kf. Pfalz Vormund undAdministrator. Die Antwort (Germersheim 7. Nov.) verspricht R.gleich unserm brudern und vorfahren seligen" in gnädigem Schutz zuhaben. TJeber das ehemalige Kloster Hörd, dessen Einkünfte Friedrichder Fromme der Ritterschule zu Selz überwies, vgl. Mieg, Monum. piet.I, 216; über die Bedingungen, worunter Friedrieb den Insassen der ein-gezogenen Klöster das lebenslängliche Verbleiben daselbst gestattete,Wuudt, Magazin II, 59 ff.; 114 ff.

6. Novbr. 236. Johann Casimir an den Kaiser.

Heidel-

° eT S Ableben Kf. Ludwigs, wodurch vermöge der goldenen Bulle

und besondern Herkommens beim pfälzischen Haus die Vormund-