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2 (1884) 1582 - 1586
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57
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70-71. 1583 57

manein kuppel zum hunde suchet und gern ein ursach hette, von 23. Januarihm abzuspringen. Hirnoben hast du auch zu sehen, was sich her-zog Julius jegen den konig zu Hispania erbotten und wie hochsich nf S- L. zu verlassen. Und nimbt uns gross wunder, dasS. L. I. kon. W. nit auch speck und brattwurst, deren sie ein sogrosse menge hat und sicher verfaulen müssen, nit auch auge-botten."......

Marb. Erzst. Köln Ref. I. Cop.

71. Kurfürst August an den Kaiser. 25. Januar

Dresden(Ausführliches Gutachten über die kölnische Sache. Gefahren einesiielifiionskriegs. Einstellung der Neuwahl zu gebieten. Sinn des Rel.-Friedens. Der geistliche Vorbehalt nicht aufrechtzuhaltcn. Seine per-sönliche Stellung in dieser Sache.)

Auf dessen Sehr, wegen der kölnischen Sache [vom 17. Jan.].Verweist auf das Gesammtschr. der weltlichen Kurff. 1 ) Sein Be-denken geht dahin. Obwohl der Rel.-Friede in solchen Fällendeutlich die Resignation vorschreibt und obwohl er seinerseits oftgenug für strenge Beobachtung des Rel.-Friedens eingetreten ist,so handelt es sich doch hier nicht allein um die Person des Erzb.,sondern um einen guten Teil des Capitels und der Landschaft.Eine Neuwahl und Anwendung der Gewalt, würde den Widerstandnicht nur im Stift selbst, sondern auch bei vielen andern Leuten,ob es denselben auch nicht um die Religion zutun, herausfordern;und ist hierüber für äugen, was es ahne das itzieger zeit umbdie reichsstedte für eine gelegenheit habe und wie wiedersetzlichsie sich erzeigen; dieselben würden sich gewislichen dieser beque-mikeit auch wohl zu gebrauchen wissen". Vor Allem würden sichaber die Stände der A. C. insgesammt des Erzb. annehmen, wennihm der Religion wegen (zugesetzt würde.Ich sehe auch nicht,wie sie wol hiervon abzuwenden sein werden, sintemal sie es dafürachten, das hierdurch die religion der A. C. angefochten und waskegen den erzhischoff fürgenommen wirt, ihnen auch gelten möchte."Gegen den Rel.-Friede* würden siedie alten hendel der frei-stellung herfur suchen und was sie fust, auf allen reichstägen ge-sucht, bei der gelegenheit erhalteu wollen".

Die Stände der A. C. haben in den geistlichen Vorbehalt nichtgewilligt, werden ihn also auch nicht für bindend halten. Würdeman ihnen hierüber zusetzen, so würden sie zunächst die Contri-bution zurückhalten, wie sich einige bereits dahin erklärt haben.Und würden sich hierüber dermassen zusammen tun, das darausnicht allein eine hochschedliche trennung zwischen, den stendenbeider religion erfolgen, sondern die Sachen auch zu tetlicherhandlung und wol zu einem offenem krige gereichen möchten."Erinnert an die Schwierigkeit des Falls mit Erzb. Hermann undder Aachischen Sache; dieser Handel ist aber viel gefährlicher.Wie könnten es aber dann er und seine Mitkurff. gegen ihre Rel.-Verwandten und gegen ihr eignes Gewissen verantworten,wan wiruns von ihnen genzlichen absondern solten"?