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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
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33
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4243. 1582 33

sich zur A. C, wie sie ao. 30. und auf folgenden Versammlungs-16. Dezbr.tagen übergeben worden. Bittet L. sich zu Kurpfalz zu begeben,sowie Theologen bestellen zu lassen, die sich aler mit ihrer Spracheetwas der hiesigen Landesart vergleichen und nicht unbescheiden /gegen das Papsttum tumultuiren sollen. Muss selbst bekennen,dass der Zwinglianismus und was demselben anhängt, Gottes Wortentgegen, kann aber denselben zu Anfang nicht neben Ausrottungdes päpstlichen Gräuels beseitigen; übrigens hat er bereits guteFundamente gesetzt, die Zwinglianer im Stift zur wahren Erkennt-niss des göttlichen Worts auf Grund der Schrift zurückzuleiteu.Bittet, für ihn sub tecto nomine beten zu lassen. *)

Mb. 93/5 f. 292. Cop.

1) Gleichzeitig verteidigte Pf. Johann den Kf. gegen den Verdacht,als wolle derselbe unter dem Schein der A. C. den Calvinismus ein-führen (an Würtembcrg, Bonn 15. Dez.; an Kf. Ludwig, Pf. Reichard,Pf. Philipp Ludwig, Bonn 17. Dez. Mb. 93/5 f. 359. Copp.). WUrtem-bergs Antwort an Gebhard, Stuttgart 26. Dez. (ebd. f. 400) ermahnt G.,sich nur an die A. C. von 1530 und nicht an die späteren Versamm-lungen mit ihren zuweilen irrigen Interpretationen zu halten und erbietet sichnochmals zu Kurpfalz zu reisen, mit dem er bereits mündlich und schrift-lich verhandelt habe. Der würtembergische Hofprediger LucaB Osi-_^ander_Jiatte am 29. Nov. seinem Herrn geraten, Gebhard trotz dessenverdächtiger Verbindung mit Johann Casimir in seinem christlichen Vor-haben zu bestärken (Ennen V, 37/8; die Behauptung ebd p. 66, Lud-wig von Würtemberg sei der eigentliche Leiter der zu Gunsten Geb-hards veranstalteten diplomatischen Bewegung gewesen, beruht auf dereinseitigen Benützung der Ins Düsseldorfer Staatsarchiv gelangten würtem-bergischen Correspondenzen über die Kölner Sache).

43. Die Kurfürsten von Sachse'n und Brandenburg 17.Dezbr.au Lan dgraf Wi lhelm. Schön-

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Köln hat die Sache übereilt, soll sie weiterhin vorsichtiger be-treiben und vor Allem versprechen, Niemanden vom Papsttumdrängen und das Stift nicht profaniren zu wollen. Bleibt das Capitelwiderspenstig, so soll der Kf. die vornehmsten Stände der A. C.zeitig warnen und diese beim Kaiser und Capitel eine Neuwahl undweiteren Unrat zu verhindern suchen. 1 )

Warb Erzst. Köln Ref. I. Or. . v

1) Vgl. no. 30. L. Wilhelm schrieb am 18. Dez. an Bremen,wie kalt die grossen Herren, sehe man aus ihren Sehr., worin sie diebewusste Person nicht nur nicht beantworten, sondern auch nicht nennenwollen (Marb. Oop.). Am 30- Dez. antwortet er den beiden Kff., er habeihr Gutachten durcli Bremen an Köln gelangen lassen, und empfiehlt Be-schickung des Capitels und der Stadt Köln; Bremen ersucht er am31 Dez., von seiner Corresp. mit den beiden Kff. Köln soviel nötig mit-zuteilen und den Capitelstag zu hintertreiben (Wiesbaden a. a. O. Copp.).Am 22. Dez. schreibt Sachsen wieder an L. Wilhelm, er wünsche Fort-setzung der geheimen Correspondenz mit Bremen, nicht unmittelbar mitder bewussten Person [Gebhard], die übrigens recht tue auf Ansuchennichts Bestimmtes zu erklären. Dr. Conc.

Di' zu ld, Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir. II. 3