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2 (1884) 1582 - 1586
Entstehung
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34 1582 4446.

19. Dezbr. 44. Kurfürst Gebhards Deklaration. 1 )Bonn

Erklärt, er wolle weder das Erzstift erblich machen noch dessenFreiheiten irgendwie beeinträchtigen, sondern nur selbst nach Er-kenntniss des göttlichen Worts in seinem Beruf leben und die Aus-übung beider Religionen nach Ausweis des Religionsfriedens mitdem Rat seiner Landschaft anstellen.

Relatio historica (1584) p. 66.

1) Lateinisch bei Isselt p. 79 f. Eine Notiz auf der Rückseiteder Copie in Wiesbaden a. a. O. f. 224 besagt:Diese declaratio istallein Otto von WolmerckhauseD, volgends auch dem amptman zu Bonna[Dr. Werner Schenck?] und letzlich graff Adolfen von Neuenar in ver-trauen zugestelt, aber gleiehwoll volgends von der statt Collen zuwegbracht und andern communicirt, auch soweit ausbracht worden, das den14 l.uius das dombcapittel dem churf. davon abschrift zugeschickt undbegert worden ist, das S. Ch. Gn. sich daruff rund ercleren wolde, obsie deren gestendigk sein oder nicht." Publizirt wurde sie zuerst inBonn am 25. und 26. Dez. (Sehr, des Capitels an den Papst, Köln26. Jan. 1583, The in er III, 388).

20. Dezbr. 45. Gebhard an Kurfürst Ludwig.Bonn

Nachricht vom Anzug der Spanier mit 2000 Pferden undetlichen Fähnlein Fussvolks, vielleicht um der Stadt Kölu etwasUngütliches zuzufügen. 1 )

[Eigh. Nachschrift.] Diese Praktiken erklären, wie die Ver-schiebung des Kreistags gemeint war. 2 )

Mb. U2/3b f. 120 Or.

1) Auf Sehr. Gebhards und Pf. Johanns von gl. Datum antwortetJ. C. am 28. Dezember mit, dem Rnt, das Kriegsvolk zu beschicken, undmit dem Hinweis auf die Kreishülfe und die zu Augsburg bewilligtenzwei Monate [vgl. H ab erlin XII, 116]. Mb. 93/5 f. 422. Conc. (Ehern).

2) Nach der Bestimmung des R.-Abscbieds (Häberlin a. a. O.)hatte Kurpfalz am 2. Nov. einen Tag des kurrheinisclien, oberrheinischenund westfälischen Kreises nach Köln auf den 30 Dez. ausgeschrieben,aber auf Triers Ersuchen bis zum 27. Januar 1583 verschoben; später(4 Jan.) verschob er ihn auf den 17. Febr. Mb. 112 3b.

81. Dezbr. 46. Lippomano an den Dogen.

Wien

.....Der Kaiser sagte dem sächsischen Agenten, der Kf.

möge sich Augsburgs halber etwas gedulden und von seinem leb-haften Wunsch, dem Kf. seine Freundschaft zu beweisen, überzeugtsein. Der Agent reiste ab, nicht ohne zu äussern, sein Herr könueohne sich zu rühren die Augsburger um 200000 Dukaten jährlichbüssen; wahrscheinlich durch Sperrung gewisser Märkte in seinemStaat. Brandenburg, hierin mit Sachsen uicht einig, schickte einenEdelmann hieher, um dem Kaiser Vorsicht zu empfehlen und zuversichern, Augsburg würde von sämmtlichen andern R.-Städteubei seiner Freiheit verteidigt werden, ferner jedes Eingreifen in