17-18. 1582 15
handelte, fand er geneigt zur Beförderung eines Werks, wobei man 31. Ok-sich keiner Gewalt zu befahren, namentlich bei Jülich; Teilnahme toberPhilipp Ludwigs wahrscheinlich. 2 ) Da nach A. Andeutung derErzb. eine vertrauliche Besprechung mit ihm wünscht und seineBeise nach Baiern sich ein paar Wochen verschieben lässt, schlägter eine Zusammenkunft vor. 3 ).....
Mb. 93/5 f. 129. Conc.
1) Vgl. I. 418 A. 34.
2) Eine ausführliche schriftliche Erklärung Pf. Johanns gegen J. C.über die kölnische Sache, Zweibrücken 9. November, Mb. a. a. 0. f. 142Or. Johann meint u. a., die Gewinnung des B. von Strassburg würdedie übrigen Capitularen nachziehen.
3) Diese Zusammenkunft, worüber in den nächsten Wochen zwischenGr. Albrecht, von dem der Gedanke eigentlich stammte, J. G. und Pf.Johann lebhaft correspondirt und für die erst Dillenburg oder Gleiberg,dann Castellaun vorgeschlagen wurde, kam nicht zu Stande. J. 0. dachtevorübergehend daran, mit Hessen und Brandenburg bei Cassel auf derJagd zusammenzutreffen und mit Beiziehung eines kölnischen Gesandtenzu handeln (an Albrecht, 3. Nov., ebd. 134); hiefür war offenbar der,,Gedenkzettel" I. 418 bestimmt.
18. Johann von Nassau an Hermann Adojf von Solms. November
(Kritisirt Kf. Gebhards Vorgehen. Englische Verrichtung. Confusion;ein guter Discurs von Nöten. Hessen rät zur Heuchelei; dem entgegen-zuwirken. Gottes Wort die einzige Richtschnur.)
„Hett man gevolgt und die leut, nemblich die K., 1 ) wie ichgern gesehen und sie wohl willig gewesen, am ersten lassen an-suchen und sich auch bei andern leuten nit so arm und wolfeilgemacht, und das geilen für ein erst eingestelt, es solte itzo einandere meinung haben und die leut, die ihr itzt suchet, die solteneuch gesucht und eure itzige sorg uff den hals bekommen haben.Ich fonht, man dessen und dergleichen ding noch mehr erfahren,die man bissher nicht boren noch glauben wollen. Ich sehe nichtgern, das man die sachen mit solchem grossen kosten und unwillender burger angefangen. Und da hierinnen nit balt versehen undremediirt wirdt, wie dan gott lob wohl geschehen kan, so denkt anmich, es wirdt kein gut tun. Wie aber solches geschehen kon, daskan ich nicht also über veld schreiben. In summa, man muss dieleut zeitlich und wohl informiren, gewinnen und freundlich trac-tiren und die gewisse mittel für die ungewisse nemen.''.......
Will die Verrichtung in England bewerkstelligen, sobald er Leuteund Geld findet. Würde gern einen halben Tag bei S. sein. Alser zuletzt bei dessen collega war, hatte er nicht Zeit und Gelegen-heit denselben recht zu hören, geschweige zu berichten. „Wie wehees mir aber getan und noch tut, das ich die saehen so langsambund in solcher confusion gehen sehe, das so viel herlicher occa-siones versaumpt und den wiederwertigen fast allenthalben die äugen,ja dor und turen off getan und die sachen in all solchen hazardund gross pericel gestellt werden, solches ist dem allerhöchstenbewust." Man sollte dem guten Mann unter die Arme greifen, .da
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