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1582
15-17.
17. Ok-tober.
Will mit seinem Bruder und Hessen correspondiren, mit seinemBruder, dem Pf. Reichard und Johann auch persönlich verhandeln.
Der Kf- muss vor Allem mit Bremen u. a. überlegen, ob ihmseine Hülfsmittel eventuell die Aufnahme eines Kampfes gestatten.Ist gegen das Hereinziehen Alencons und würde sich in diesemFall der Sache anzunehmen Bedenken tragen. Erinnert an dievom RTag beschlossene Neutralität und an den Verweis, den Lübeckwegen der Berufung auf AI. erhielt. 3 ) Wo möglich Heirat und Re-signation zu dissimuliren, bis man auf ein oder den andern Weggefasst und verglichen; ,,darzu dan eine zimbliche geraume zeitgehöret, weil wir bedacht sein, uns in kurzem in unser furstentumbBaiern zu begeben und alda ungevehr bis in 4 oder 6 wochen zuverharen."
[Zettel.] Der Kf. sollte zu seiner Hochzeit alle Kff. undFürsten einladen.
Mb- 93/5 f. 106. Cop
1) .Schwager Oraniens, unter dem er 1568 als Reiterfiihrer diente.Kf. Gebhard schreibt ihm am 20. November: „Ich verlass mich negstgott ganz uf mein herr vatter. Si vis, potes me iuvare, et cur nonvelles?" (Mb. 93/5 f. 226 Cop., vgl. Ennen V, 52 f.)
2) Vgl. Artikel 30 in Kf. Friedrichs Testament (Ausgabe vonKluckhohn p. 30 f.; 54 ff.), worauf sich auch das ausführliche Sehr.J. C. an Ludwig vom 19. Okt. bezieht. Unter gl. Datum ersucht J. C.den L. Wilhelm, sich mit dem Kf. von Brandenburg wegen der köln.Sache zu verständigen, vgl. I. 418 A. 1.
3) Alengon hatte sich als Vermittler im Streit der Hansestädte mitEngland angeboten; vgl. Häberlin XII, 308; 313.
30. Ok.
tober
Arnsberg.
Iß. Kurfürst Gebhard von Köln an Johann von Nassau.
Dankt für dessen ansehnlichen Discurs, ihm aus Berleburg zu-gekommen. Bittet dem Herrn, der ihm durch Ott Wolmerckhausenviel Gutes und daneben vermelden Hess, „da ich ihme schon einmaultäschen gegeben, das es alles vergessen," seine Freundschaftper civera zu melden. Wollte heut von hier aufbrechen. „Sohabe ich aber meine bevvuste hammel nicht sobald zur steet pren-gen künden. Wils der übe gott, so verruk ich izkunftigen freitag,den eventum in di band des allmächtigen stellend." Timan vonHorde nicht zu vergessen. „Item wofern B. aus Luttich wollte sichreppen, das er daniden gewent wurde. Was mein vetter bei dempunten löwen verricht, wierde ich mit verlangen erwarten".....
Wiesbaden a. a. O. f. 76. Eigh.
31. Ok-toberKaisers-lautern.
17. Johann -Casimir an Albrecht von Nassau.
Bei Reichard, den er geneigt fand sich von Kurpfalz u. a.nicht abzusondern, traf er den B. von Lüttich und Graf Salentinvon Eisenburg 1 ); doch ging wegen bewusster Sache nichts vor,ausser dass im Gespräch vermerkt wurde, dass es nun mit KölnsHeirat lautbar ,,und S. L. albereit seine vertraute beschlaffen undgeschwengert haben solte". Den Pf. Johann, mit dem er hier ver-