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durch Niemanden irren oder bereden zu lassen. Gesteht der Kf. 8. Sep-die Standesänderung zu, so soll G. erklären, der K. wolle dem Kf., tember.da es auf gebührliche Wege und ohne Schaden des Stifts, derReichsordnung und des kurf. Collegs geschehe, nicht Mass geben,lasse aber den Kf. ausdrücklich ermahnen, er solle es mit Rück-sicht auf die Bemühungen für seine Wahl und auf das Vertrauendes Kaisers, der Katholischen, seiner Wähler und Freunde reiflichüberlegen. Sei der Kf. zur Ehe entschlossen, so versehe sich derKaiser, dass es gebührlich und ohne Nachteil für das Stift, diekatholische Kirche und die andern geistlichen Kff. geschehe. G. sollsich sonst hierüber erkundigen und im Heraufreisen Mainz undTrier vertraulich aufmerksam machen. 2 )
Wh. Reichshofrat Decisa 19- Conc.
1) "Vgl. Ennen, Monatsschrift für rhein. westfäl. Geschichtsfor-schung III (1877); allg. deutsche Biogr. VIII, 307 ff.
2) Gail blieb übrigens noch lange Zeit in Augsburg, wie die drin-genden Mahnungen des Kaisers vom 7. und 17. Nov. und G. Entschuldi-gungsschr. aus Bonn vom 1. Dez. beweisen.
12. Chorbischof Friedrich von Sachsen an Adolf von 6. Oktober
Nuenar. Zons -
Sieht sich durch die vor'einem Jahr geübte Gewalttätigkeiteines nuenarischon Schultheissen gegen einen Bürger von Zons so-wie durch die Massregeln der nuenarischen Beamten zu Hulkradgegen die Untertanen zu Anxstell zur Defension genötigt, erwartet ->von N. Erklärung und wird im Notfall zeigen, „wie wir aus keinemstein gesprossen; und soll uns alsdan sowoll das hämisch als einrocklein zu maess sein".....
Düsseldorf. Domstift Köln 324c. Fase II. f. 58. Cop.
13. Bericht über Verhandlungen zwischen Gebhard 6.—10.
von Köln und Heinrich von Bremen. Oktober.
„Memorial, was mit dem churf. zu Coln in der persohn fürUnterredung geschehu, I. Ch. Gn. auch begehrt und der erzbischoffzu Brehmen an churf. zu Sachsen zu werben mier Joest [?] Friesengenedigst bephelen und auferlegt haben, den 6. und 7. zu Arns-burg und den 9. und 10. Octobris zu Dringenberg anno 82."
Köln erklärte, er habe die Irrtümer des Papsttums durch Lesenanderer Scribenten und zumal der Schrift erkannt; würde lieber xzurücktreten, fühle sich jedoch verpflichtet, den Untertanen auchden Weg zur Seligkeit weisen zu lassen und sei daher entschlossensich mit Assistenz der Stände A. C. zu behaupten.
1) Er wolle vermöge des Rel. Friedens die katholische Re-ligion und die A. C. freilassen; 2) auf allen Pfarren, deren Col-lation er habe, das Exercitium der A. C. einführen; 3) die freieWahl belassen wie von altersher; 4) von den Kirchen keine Güteralieniren noch sonstige Veränderungen treffen.