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30.August, der nehe gewessen, 1 ) bin ich zu derselben erfordert worden, aldaich erschienen und nach Verrichtung anderer sachen auch desvorigen obangeregten handeis wiederumb anmeldung getan und den-selben zu befurdern nachmals mich befiiessen.
Ich hab aber anders nichts dan die vorige antwort von ehe-gemelter persohn vernemmen mögen. Nemlich, wie wol die sachsehr wichtig, auch noch zur zeit darinnen öffentlich nichts vorzu-nehmen, das doch sie mit E. Gn. durchaus woll zufrieden were,wolte auch mit irem brueder innerhalb weniger tagen uff derreisen, wan derselbige wiederumb zu haus ziehen wurde, sich nachnotturft underreden und tecto nomine, wan [!] die Sachen anlangt,dessen sin und meinung eigentlich erkundigen und vernehmen, auchE. Gn. derselben bei zeiten verstendigen. Doch besorgte sie,solcher man wurde sich solcher sachen nicht wollen underziehen,wie dan E. Gn. gedachts mans kleinmut und forchtsamkeit zumteil hievor bewust were, und darumb zu undernehmung solcherwichtigen sachen ohne anderer leut rat und hulf nicht leichtlichenzu bringen sein solte. Wie ich alles hievor ganz weitleuftig, dochsine nominibus, E. Gn. underteniglich zu erkennen gegeben habe.Wie auch damahls der andern persohn halben aus habendem be-velch von mir solche anzeige beschehen, das ich mich versehe, essolte derselben persohn credit und glauben in grosse Verkleinerungmit der zeit gebracht werden. Welches alles ohne beisein einigerandern persohn beschehen.
Dieweil aber alle verhandlete sachen mit allen umbstendenbesser mundlich dan schriftlich erzelet werden können, mag E. Gn.einen dero diener, so uff nechstkommende mess alhier kommenwurdt, bevelch geben, derhalben sich bei mir zu erzeigen undsolche Verrichtung meiner anbevohlenen sachen nach der lenge undmit erzehlung der umbstende zu vernehmen." . . .
Wiesbaden, Dillenb. Arch. a. a. 0. f. 49. Cop.
1) Am 26. Aug. schreibt J. C. an Job. ann von Nassau aus Neuen-hain (ebd. 55 Or.), er habe hier auf der Jagd mit J. über die von Gl.angedeuteten Sachen reden wollen, sei aber von Pf. Reichard auf den 29.nach Friedeisheim bestellt worden.
8. Sep- 11. Kaiserliche Instruktion für Dr. Andreas Gail. 1 )tember
Augsburg Q. t so n (j en j^f_ Glebhard in geheimer-Audienz zu einer Erklä-
rung wegen des Gerüchts vou seiner beabsichtigten Standesände-rung uud Heirat auffordern, das während des Keichstags erschollenund vom K. nicht geglaubt worden sei, aber andaure und sich ver-breite. Entschuldigt sich der Kf., ohne etwas einzugestehen, sosoll G. sich erbieten dies zu referiren, mit der Ermahnung, sich