344des autres provinces, le ciel ayant pris plaisir, d'élever V. M. au dessusdes autres hommes autant par la grandeur incomparable de Votre ameque par celles de Votre sang“ &c.Schon am folgenden Tage, Vormittags, fand sich der P. de NoyelleAssistent der Germanischen Jesuiten=Provinz, bei dem Prinzen ein, umihm seine Aufwartung zu machen; Nachmittags erschien der P. Olivazur Begrüßung. Dann besuchte Johann Wilhelm seinen Oheim, denCardinal von Hessen, während er Herrn von Wachtendonk beauftragteder Königin Christine seine Ankunft anzuzeigen und sie in seinem Namenzu begrüßen. Auch den Cardinälen meldete Wachtendonk des PrinzenAnkunft, während Herr von Golstein mit gleichem Auftrage zu den inRom anwesenden fremden Gesandten geschickt wurde. Zwei Tage nachder Ankunft fand die Vorstellung bei dem Papste statt. Clemens Xein würdiger Greis, ließ den Besuchenden am Fuße der Treppe durchden Ceremonienmeister empfangen. Kniebeugend nahte sich dann derjunge Prinz dem auf dem Throne sitzenden heiligen Vater und küßtenach herkömmlicher Etikette das auf dem Pantoffel gestickte KreuzClemens hob den Knieenden auf, ließ ihm einen Sessel zu seiner Seiteanweisen und unterhielt sich längere Zeit auf das Freundlichste mit ihm,erstaunt über dessen Fertigkeit und Gewandtheit in der italienischenSprache. Dann wurde auch das Gefolge zum Fußkuß zugelassen.Der nächste Besuch galt nun den Cardinälen Altieri, Barberiniund Nitardi. Da Letzterer als Gesandter des Königs von Spanienbei dem Päpstlichsten Stuhl beglaubigt war, so beschwerte sich der PariserHof bei dem Residenten Heis darüber, daß der Prinz in Rom demGesandten Spaniens früher einen Besuch abgestattet als dem GesandtenFrankreichs. Philipp Wilhelm, in seiner Besorgniß, den König LudwigXIV. durch diesen Etikettefehler etwa beleidigt zu sehen, wies seinenSohn darüber zurecht; dieser entschuldigte sich jedoch damit, daß erden Cardinal Nitardi nur als Cardinal und keineswegs als GesandtenSpaniens begrüßt habe, wodurch denn auch dieser Streit seine Erledigun-fand. Auch die Königin Christine von Schweden wurde nicht vergessenwelche an dem jungen Prinzen großen Gefallen fand und unter dem14. December 1675 an den Herzog Philipp Wilhelm schrieb: „Je merejouis avec Vous, de voir le Prince, Votre fils, si sage et si bienfait, qui employe si bien son temps dans ses études, exercises etvoyages“ &c.Von allen Seiten hatte Johann Wilhelm die freundlichste Aufnahmegefunden. Sein Haushalt wurde nicht nur von Seiten des Papstes,sondern auch der Cardinäle mit Allem reichlich ausgestattet. Kostbare
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Die Jugendjahre Johann Wilhelms, Pfalzgrafen zu Neuburg und Herzogs zu Jülich und Berg
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