langen Säge. Rufe mir doch mal gleich Einer den Sägefisch her!« Der Sagefischwurde gerufen und kam und sprach: »Was giebt's?« Sprach der König zu ihm:»Hör mal! So und so! Es liegt ein Wallfisch auf einem Bunde Schlüssel undwill nicht von der Stelle; du kannst ihm wohl mit deiner langen Sage einwenig in den Bauch schneiden, dann wollen wir doch mal sehen, ob derFlegel nicht rücken kann.« Der Sägefisch schwamm fort und hin und sagtedem Wallfisch in den dicken Bauch. »Au!« schrie der Wallfisch; »ich sagedir, du läßt das?« Aber das half ihm nichts, er mußte doch zuletzt ein wenigauflichten; da zogen die Fische das Bund Schlüssel hervor und brachten esihrem Könige; der König gab es dem Jungen, der Junge bedankte sich undlief damit nach dem Schlosse und öffnete all die prächtigen Zimmer, und warnun Herr des Schlosses und König über das ganze Land und heirathete dieschöne Junfer; und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch bisheute und auf diesen Tag.
37. Aschenpüeling (Aschenputtel).
Et was äis en deren, da moste jümmer buten up der däl in der aschenliggen un kreg nicks täo äten anse aschenmäos un aschenpannkäoken; weil nuÖhre kleder darvan jümmer ganz vull aschen wören, säo nome sa onre Stam-mutter nich anders ans: Aschenpüeling (aschenpfühlchen). Der fräoen obre beidenrechten döchter güngen awerst in gladden kledern, putzen sick den ganzendag un döen nicks anse dat sä mit öhrer süster schüllen, jüst anse de mutter,un wenn et wor wat täo danzen gaf, säo gung et nich anders sai mostenok hen; ünderdess moste Aschenpüeling innehöen un wöre doch ok geren
Ceg Nu hat et sick äis täo edrägen, dat de könig hochtit haut un en grötefestlichkeit anstelle, dartäo word ok de stäifmutter enöd lg et Ans sm sickmit Öhren beiden döchtern dat hochtltstüg antog un Aschenpüeling dabi he penmoste, »Mutter«, säe do Aschenpüeling; »wäset säo gäot un latet mi doch okmehe na der hochtit gaen, wenn't ok man up äine stünne is.« »Suh ais.<< saede stäifmutter un köre ganz spitz; »du Aschenpüeling wut naer hochtit Hiegäit eck di en himpen saat, un en himpen asche tä hope, wenn du dai weerut enander esocht hast, denn konnst du ok mehe up de hochtit gaen.« Dogöt Öhr dat wif en himpen saat un en himpen asche te hope un gung mitÖhren beiden döchtern weg up de hochtit.
Aschenpüeling fong awerst bitterlich an täo gnnen, un dat harte bloddeÖhr, dat säi nich ok meh gaen dröfte, un sä dachte an Öhre verstörte —bi der harr säi't jümmer säo gäot ehatt. »Ach, gott«, sae sai.«£kme mmmutter dote is, hebbe ek doch näine frohe stünne mehr.« Sai wörd^säo bedreuwet un da harte word Öhr säo swar, dat säi in n huse nich bhben könne
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