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Hofräthe scharf hernahm, dass sie den Jungherzoganstatt in den Tempel der Ehre und der Tugend ein-zuführen, in den Tempel der Venus missleiteten, undpersönlich nicht ruhte, bis er ihn auf bessere Wegegebracht hatte. Nach dem Tode Johann's I findenwir Heymerich unter. den Abgesandten des neuenHerzogs an Kaiser Friedrich III.* Die angezogeneWeseler Handschrift mag deshalb Recht haben, wennsie bemerkt, dass Gert seine Stellung am Hofe ebenHeymerich zu verdanken gehabt habe. Die Hand-schrift meldet in einer kurzen Biographie, ohne irgendeine Quelle anzugeben, über die Ausbildung Gert'sdieses: »Der Vater ermangelte nicht, seinem Sohneallen möglichen Unterricht beyzubringen, und die da-durch erlangte Kenntnisse suchte der Vater hernächstimmer mehr auszubilden und auf höheren Schulendergestalt zu cultiviren, um seine Absicht, aus seinemSohne einen vollkommenen Staatsmann zu bilden, zuerreichen. Als er in seine Vaterstadt Sancten zurück-gekommen war, zeigten sich schon die Früchte derväterlichen Sorgfalt, und der Sohn gab in verschie-denen Fällen Proben, dass er Kopf und Kenntnissehabe. Die Folge davon war, dass, als der HerzogAdolph und dessen Sohn die Stadt Sancten unter ihreBothmässigkeit gebracht hatte, ihm durch die Em-pfehlung des Herrn Dechanten Heymrich zu Sanctendie wichtige Charge eines geheimen Secretaire, so-wohl bey dem Herzog Adolph als auch bey dessenSohn Johann anvertraut wurde...... Von seinen
* Vergl. Schölten, Die Stadt Cleve, 258—262, 331, 346, 581vi. 605. Teschenm., 319. Rhay, animae ill., -49. Spenrath,I, 120, II, 83.