Einleitung.
In dem Archiv und der Stadtbibliothek auf demRathhause zu Cleve beruht ein Papier-Volumen in 4°,dessen Blätter auf Lederstreifen im Rücken geheftet,jedoch nicht mit Schutzdecken versehen worden sind.Von den beiden Handschriften, die es umfasst, enthältdie ältere die bekannte Chronik des Clevischen Für-stenhauses von Gert van der Schuren, die jüngeredie Vorgeschichte und die Fortsetzung derselben vonder Hand des Goch'schen Sekretärs und ClevischenRegistrators Johann Turck. Auf dem äusseren Um-schlag befindet sich der Name Sethe; demnach gehörtdie Handschrift zu der Kollektion von Literalien, welcheSethe, der zur Zeit seiner amtlichen Beschäftigung inCleve das Archiv ordnete, als Präsident des Kassations-hofes in Berlin im Jahre 1857 der Stadt Cleve über-wies. Der ersten unbeschriebenen Blattseite ist folgendeBescheinigung eines Clevischen Kanzleibeamten, dessenName ausradiert worden ist, aufgeklebt: »Dis buchist mir vff vielfaltig erforderen von M. Wernero Te-schemachern am 25. octobris 1633 Vormittag geliefert,welcher dabey referirt, das ihme dasselbe JohannisTurcken Sohn Henricus Turck, Canonicus zu Cranen-burg, gelehnt habe.« Teschenmacher hat also die
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