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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
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Schriften sind besonders zu empfehlen diese vor-stehende Chronick, wie auch die LebensgeschichteHerzogs Johann des Zweyten.«

Wann Gert das Amt eines herzoglichen Sekretärsangetreten habe, ist nicht bekannt. Am 3. Juni 1440sehen wir ihn in einem zu Bonn gefertigten Akte,wodurch der Xantener Propst Johann uppen Gravedie S. Michaelskapelle vergibt, als Notar fungierenGerardns van der Schuren de Xanctis, notarius adpremissa etc. (Reg. I. Praepos. Xant., f. 36 2 37 2 ).Neben Gert waren als Sekretäre am Hofe beschäftigtJohann von Ringenberg* (1433), Johann vanden Damme** (1454), Hermann v. Brakel ausAachen, Propst zu Cleve (14551485; vergl. Schölten,Die Stadt Cleve, 222), Johann van den Start(Xanten. Processact.), Johann Cock*** (1460), Ma-gister Johann Eger (1487; Heymerich, Victortr.).Als Pädagogen wirkten daselbst Mag. TheodericusPoetf und wahrscheinlich auch Arnold Rypmann. ff

1450 dient Gert Clevischer Seits als Notar beider Erbscheidung zwischen Herzog Johann I und

* Neben dem Kanon. Heinr. Nienhuys in Xanten, Receptorducatus Cliuen., als secretar. dni. Ducis Cliv. unter denZeugen, 1447 als vasallus dess. angeführt. Reg. I. Praep.Xant. f. 44.** Amt v. Damme, Schlüter in Uedem, um dies. Zeit.*** Am 18. März 1460 mit der Kapelle in Hulhausen auf Prä-sentation des Herzogs investirt, gratis, quia secretar. dni.Ducis; resignirt 1467. Rep. Xant. II, a.f 1478 Mag. Theod. Poet, Paedagogus siue Magister Domi-cellorum Cliuen. als Pfarrer in Götterswich, 1497 alsPfarrer in Büderich investirt, 1480 mit der Vikarie S.Spiritus im Hospital zu Goch begiftigt. Rep. Xant. II, a.tt Paedagogus illustr. nri. Principis Cliu. mit der Pfarre inTill begiftigt (Jahreszahl abgefault).