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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
Entstehung
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Monterberg ein Raub der Flammen geworden sein,die Stifter Xanten, Wissel, Zifflich-Cranenburg, Bed-burg und Cleve boten immerhin, zumal in Gert's Zeit,ein schönes und dankbares Material. Dass Gert imUebrigen wahr und zuverlässsig berichtet, beweisendie im Anhang beigegebenen Belege. Seine Partei-nahme für das Clevische Haus verläugnet er freilichnicht, insbesondere in der Veranlassung zur SoesterFehde; auch verschweigt er einzelne ihm unliebsameEreignisse. Gert's Darstellung ist klar und einfach,an einzelnen Stellen anmulhig, an anderen epischund plastisch, z. B. S. 30 2 , 36 39, 102 104, 105,108 110.

Um die Physiognomie der Handschrift möglichstzu wahren, ist die Schreibweise und die Orthographiedes Verfassers bis auf die Interpunktion beibehaltenund auf die Korrektur alle Sorgfalt verwendet worden.Die Substantiva schreibt Gert bald mit kleinen baldmit grossen Anfangsbuchstaben, wie denn dermalendarüber keine feste Regel bestand. Bei den Buch-staben h und i Hess sich nicht immer entscheiden,ob Gert sie als grosse oder kleine angesehen hat.Wo er y als langes i oder, ei gelesen haben will,schreibt er consequent ein doppeltes i (ij) bald mitbald ohne darüber gesetzte Punkte, in allen anderenFällen y. So hijr, ijrst, tijt, vijf (fünf), sijn (sein),Katrijn, Mijssen (Meissen), dagegen myt, omtrynt,bynnen, konynck, Lymborch. Wo u die Stelle unseresv vertritt, kennzeichnet er es häufig durch zwei senk-recht stehende Punkte oder durch ein o oder o; erthut dieses aber auch dann, wie es scheint, wennder Vokal u stumpf gelesen werden soll; z. B. nu,nu,, Hünolt, Dülmen, Lümbardien, münte, assumptio.