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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
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älteren Quellen, welche er benutzte, in eben dieserSprache geschrieben. Gert würde seinerseits auchdiese unsere Chronik zweifelsohne lateinisch ge-schrieben haben, wenn nicht sein Fürst dieselbeausdrücklich »in deutscher Prosen« verlangt hätte.Das »schülerhafte barbarische« Latein des Chronikon'saber stimmt ganz zu dem Latein des Gert in derVorrede zu seinem Theutonist, in den Camper Briefenund anderen Elaboraten, wovon wir einige Probenbeibringen werden. Die Ortschaften, welche er in'sChronikon mit ihren alten Namen aus den lateinischgeschriebenen Urkunden hinübergenommen, führt erhier unter den Benennungen seiner Zeit an. WennSeibertz »aus der lobpreisenden Herzählung allesdessen, was besonders Herr Adolph für geistlicheStiftungen gethan«, hervorzugehen scheint, dass derVerfasser dem geistlichen Stande angehöre, so ist zubemerken, dass Gert in unserer Chronik darin innichts hinter jenem zurückgeblieben ist. Allerdingserwähnt er die Bruderschaft der Collirier in der An-toniuskapelle auf dem Hau nicht, eben weil sie indieser Zeit nicht mehr bestand, sondern in dieS. Antoniusschützengilde zu Cleve aufgegangen war(Schölten, Die Stadt Cleve, 565). Das Einzige, wasGert hier vergisst, sind die Verdienste Adolph's umdie Collegiatkirche in Cleve; dafür fügt er aber denArmenhof und das Armendienerhaus hinzu. Seibertzbetont noch, dass der Anonymus überall seine urkund-lichen Quellen mit Genauigkeit nachweise. Allerdingsthut er das, so lange er nur Abgerissenes zu berichtenhat; sobald das urkundliche Material sich häuft under Zusammenhängendes bringen kann, unterscheideter sich in genannter Beziehung nicht mehr von dem