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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
Entstehung
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seite anfüllen. Zwischen Seite 96 und 96 2 schiebtder Verfasser auf 3 U Quartbogen, der mit h. 8, wäh-rend die folgende Seite mit h. 9 gemerkt ist, einenNachtrag ein, welcher mehr als eine seiner gewöhn-lichen Seiten enthält. Ein Kopist konnte so oft sichnicht versehen und auch so viel kaum überschlagen.Alle diese Zusätze, welche in sämmtlichen Abschriftenohne weiteres in den Text aufgenommen worden sind,haben wir im Druck durch Klammern kennllich ge-macht. Vergl. z. B. S. 21, 26, 31, 36, 54, 56, 65, 70,71, 74, 76, 113, 114 u. s. w.

4. Beweisen die Originalität die häufigen Korrek-turen, welche der Verfasser innerhalb der Zeilen,also während des Schreibens macht, und die Trans-locierungen, welche er vornimmt, indem er bereitsgeschriebenes durchstreicht und an anderen ihm pas-sender erscheinenden Stellen einfügt, ohne dieses mitderselben Anknüpfung und mit denselben Worten zuthun. Vergl. Noten S. 17, 69, 73, 80, 81, 97, 104,105, 106, 123 u. s. w. S. 163 hatte er den Friedrichvon Witten erst in Venedig zum Herzog Johann stossenlassen; er tilgt dieses und gesellt ihn S. 162 bereitsin Brabant dem Herzog zu. Bei der Belagerung vonSoest mochte er der Milde seines Fürsten zu vielnachgerühmt haben; mindestens streicht er hiereinen ganzen Passus. S. Note zu S. 126 (98 2 ). Dieserfehlt denn auch in den erwähnten Handschriften,welche die von Gert vorgenommenen Korrekturenund Translocierungen überhaupt nicht mehr erkennenlassen.

5. Stimmt die Schreibweise der Vokabeln vollendsmit der in den von Gert geschriebenen, gleich zuerwähnenden Processakten und mit der in seinem