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Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
Entstehung
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Die Originalität insbesondere bezeugen folgendeUmstände:

1. Unsere Handschrift hat eine Menge von Aus-drücken und Redensarten, welche von den Kopisten,weil nicht verstanden, durch andere ersetzt wordensind; z. B. S. 1 in: »Umb dan deesen werck naeto gaen, dat vervencklick ind beheeglick wesenmoechte« ist in den Handschriften das »beheeglick«entweder unterdrückt oder durch »bestendtlich« er-setzt worden. S. 2 haben die Abschriften statt toegebaitschapt »geboertschafft«, statt die LXXVIIpsalm kleert seggende »claerder seggende«; S. 3 2statt gevluchten »gewuchtet«; S. 5 2 statt vythoff»Bidhoff«; S. 21 statt Coesten »Slotten«; S. 105statt eyns fursten alles lackes ayn »eynsFürsten alles Loeves, een Navolger«, statt dat gyfursten ind heren geweist sydt sonder dat »datgy Fursten und Herren gewest syd in der Ducht(Docht)« u. s. w.

2. Die Quartbogen finden sich nur in den oberenLagen, in der ersten allein acht derselben. Es magnämlich dem Verfasser, der für den Beginn seinerChronik wohl nur lateinisch geschriebene Quellen vorsich hatte, insbesondere im Anfang schwerer gewordensein, die ihm zusagenden deutschen Ausdrücke zutreffen, und so scheint er anfangs die Hälfte des Bo-gens zu Stilproben benutzt zu haben; die Falzen vondrei Quartbogen zwischen 3 2 und 4 dokumentierendieses ausdrücklich.

3. Sprechen für die Autographie die verhältniss-mässig vielen und oft langen Zusätze, die unten undam Rande von derselben Hand und in demselben Stilgemacht worden sind und stellenweise fast eine Blatt-