Druckschrift 
Clevische Chronik : nach der Originalhandschrift des Gert van der Schuren nebst Vorgeschichte und Zusätzen von Turck, einer Genealogie des Clevischen Hauses ...
Entstehung
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an drei Stellen einen Quartbogen, wovon er jedochnur einen benutzte, einschalten liess. Bei der dadurchnothwendig gewordenen Besehneidung sind die ur-sprünglichen Blattmarken der van der Schuren'schenChronik bis auf geringe Spuren abgeschnitten, undzugleich die letzten 6 Quartblätter derselben, welchenoch nicht beschrieben waren, entfernt worden, sodass das Manuscript des Gert 131 Quartbogen enthält.Die Blattseiten sind nicht liniiert; in Folge dessenvariiert die Zahl der Schriftzeilen zwischen 26 u. 32.Das Manuscript ist von ein und derselben sichziemlich gleichbleibenden Hand deutlich und mit ge-ringen Abkürzungen geschrieben und gibt sich aufden ersten Blick durch die Schriftzüge und dieSchreibweise als eine Handschrift aus der zweitenHälfte des 15. Jahrhunderts zu erkennen. Auf ebendiese Zeit weist auch das Papier hin, das dieselbenWasserzeichen führt, welche in den Bechnungen derClevischen Stiftskirche von 1466, 1468, 1471 und inanderen niederrheinischen Literalien aus dieser Zeitvorkommen. Dieses hohe Alter würde allein dieHerausgabe unserer Handschrift rechtfertigen, da dievon Tross 1824 besorgte Ausgabe auf viel jüngerenHandschriften beruht und in Folge davon besondersin sprachlicher Beziehung so sehr von der unserigenabweicht, dass es unthunlich erschien, auf die Va-rianten im einzelnen aufmerksam zu machen. Wasjedoch über jegliches Bedenken hinwegsetzen musste,das ist die Ueberzeugung, dass wir in der vorliegendenHandschrift die Autographie des Verfassers der Chronikselbst vor uns haben. Ein Zurückgreifen auf diejedenfalls noch zahlreich vorhandenen Abschriften er-achteten wir aus diesem Grunde für überflüssig. Eine