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transport fast nur auf Lastfhieren geschal), die alten Heerstrassetauch in ihrem zerfahrenen Zustande noch genügen konnten, musstein den späteren Jahrhunderten, wo das Fuhrwesen immer mehr inAufnahme kam, der mangelhafte Zustand derselben immer fühl.barer werden, und eine lange Reihe von Verordnungen aus dieserZeit beginnt mit lebhaften Klagen über den jämmerlichen Zustandder Landstrassen. Die Ausbesserungen geschahen noch im 16,Jahrhunderte nur mit Grindt, Steinen, Gehölz, Sand durch ditanschiessenden Grundbesitzer, und es dauerte noch ein Jahrhundert,bis umfassende Massregeln Seitens der Landesherrn in Anwendungkamen. Die Kenntniss der Veränderungen, welche die Strassenin dieser dritten Periode erlitten, ist für den Alterthumsforscheiin so fern von gi'osser Wichtigkeit, als trotz der Jahrhundert!lang , dauernden Schädigungen und künstlichen Veränderungensich doch bis den heutigen Tag noch so viele Spuren der Ursprung,liehen Anlagen erhalten haben, um auf die Beschaffenheit dieseiStrassen im Alterthume mit Sicherheit schliessen zu können. Eintsolche sehr häufig, besonders in Westfalen, vorkommende Ver-änderung bestand darin, dass man den mittleren auseinanderge.tretenen Hauptdamm zum Theil in die Seitengräben warf, undden ganzen Raum zwischen den beiden Seitenwällen ebnete, odeiman hat den ganzen mittleren Damm bis auf die Sohle des Graben;ausgehoben und den Boden geebnet, wodurch ein vertiefter breite!Weg zwischen zwei Wällen entstand. In manchen Fällen richteteman auch die Seitenwälle als Fusssteigc neben dem mittlerenFahrwege her. Die so hergestellten Wege führen noch immeiden Namen „Damm" oder „Dyk" , obschon sie keineswegs meinDämme darstellen. Auch der häufig vorkommende Name „Hoch-Strasse" erinnert an die ehemalige Dammanlange. Wo die StrassenHohlwege bildeten, erweiterte man diese, wodurch der mittlenund der eine Seitenwall von Innen geschmälert wurden. Manch-mal begnügte man sich auch damit, den mittleren Fahrdamm,unter Beibehaltung der Seitenwälle, zu ebnen, so dass die Strasseihr ursprüngliches Ansehen in so ferne behielt, als nur der mitt-lere Damm breiter und niedriger wurde, als er ursprünglich war-Die Formen, in denen die Strassen gegenwärtig, in Folge der ver-schiedenen Umänderungen in dieser Periode, vorkommen, sind seinmannigfaltig; unter den aufgenommenen Profilen befinden siel