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bis Hamm .aufgefunden und in die Karte eingezeichnet. Eine gg.naue Untersuchung des ferneren Verlaufes die Lippe aufwärtsverspricht nach verschiedenen Richtungen wichtige Aufschlüsse zugewähren.
Wie nothwendig und wichtig die Erforschung der hinterlas.senen Spuren der römischen Heerstrassen in dem rechtsrheinischenTheile der Rheinprovinz und in Westfalen für die Aufklärungder wichtigsten Ereignisse in unsrer ältesten vaterländischen Ge-schichte ist, habe ich seit einer Reihe von Jahren wiederholt dar-zuthun, und zugleich zu einer allgemeineren Theilnahme an diesen JForschungen, freilich ohne sonderlichen Erfolg, anzuregen gesuchtEs muss daher als ein Fortschritt betrachtet werden, dass nun- cmehr auch von dem Gresammtvereine der Alterthumsforscher'Deutschlands in der Sitzung vom 7. October v. J. zu Detmold 'ausgesprochen worden ist, dass eine Gewissheit übeidie Lage des Castells Aliso und den Ort der Varia-nischen N i d e r 1 a g e zum T h e i 1 nur von sicherer E Imittelung der römischen S tr a ssen züge zwisclieiRhein und Weser zu erwarten sei. Wenn aber die Ver-sammlung sich ferner dahin ausgesprochen, dass das Castell Alisnur an einer Stelle gelegen haben kann, die durch eine „massiviStrasse" mit dem Rheine verbunden war, und unter diesa„massiven Strasse" ein Steinbau verstanden wird, so kann icnur anführen, dass zwischen dem Rheine bei Xanten und Hamrtvon Schmidt, Hülsenbeck und mir durchaus keine Spuren eineisolchen Steinstrasse bis jetzt aufgefunden sind.
Düsseldorf, im Januar 1876.
Schanzen.
Wenn es keine anderen Merkmale zur Beurtheilung des Ur-sprunges der alten Heerstrassen gäbe, als die zahlreichen an ihneivorkommenden Schanzen; so würden diese allein schon hin-reichen, für die Herleitung dieser Wege aus dem Alterthume ge-nügende Anhaltspuncte zu gewähren.
Die Schanzen, von denen die alten Heerwege begleitet sind.zerfallen in zwei Klassen, nämlich Warten und Lager.
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