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Der römische Pfahlgraben von der Wetter bis zum Main : nach eigenen Lokaluntersuchungen dargestellt
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renden Römerstrassen zu untersuchen, sowie fernere Römerspurenin der angegebenen Pfahlgrabenrichtung zu ermitteln. In dieserWeise wird die so lange schwebende dortige Limesfrage alsbaldzu einem befriedigenden Abschlüsse gelangen, und wir schliessenunsre Darstellung mit dem Wunsche, hierzu in den vorliegen-den Blättern einen nützlichen Beitrag geliefert zu haben.

Anhang.

Wir haben bereits vor einigen Jahren und später wiederholtunsre Zweifel über die von Arnd über den Vogelsberg undSpessart gezogene Limeslinie, aber noch nicht mit durchschla-gendem Erfolge, geäussert, und es mögen daher die Gründe, diewir noch neuerlich in Pick's Monatsschrift f. d. Geschichte West-deutschlands, Jahrg. V, 35 H. S. 225. kurz zusammengefasst,hier nochmals eine Stelle finden:

Zunächst wiederholen wir die Behauptung, dass eineFortsetzung des Limes vom Maine bis zur Wet-ter, über den Spessart und Vogelsberg, bisjetzt nicht im Entferntesten nachgewiesen ist,und zwar 1. weil weder Arnd noch Steiner es auch nur|wahrscheinlich machen konnten, dass die von ihnen aufge-fundenen Grenzwehrstücke ursprünglich der Art im Zu-sammenhangegestanden, dass sie als die Bruchstücke einereinzigen fortlaufenden Linie angesehen werden könn-ten, und 2. weil diese einzelnen Stücke nicht die Form derPalissaden graben, wie der Limes des linken Main-ufers, sondern, gleich den Landwehren am Niederrhein, dieder Gebückgräben haben.

Wenn man nun ferner in Betracht zieht, dass diebisher aufgefundenen Grenzwehrstücke weder in ihrem, dieverschiedensten Richtungen einschlagenden Laufe, noch inihrer Construction mit dem Pfahlgraben der linken Main-seite eine Aehnlichkeit haben, vielmehr in beiderlei Hinsicht