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Der römische Pfahlgraben von der Wetter bis zum Main : nach eigenen Lokaluntersuchungen dargestellt
Entstehung
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folgenden Ueberresten zu urtheilen hat sich hier der Graben nachSüdwesten gedreht, in welcher Richtung er, südlich von Birklar,die Felder durchschritt, dann aufwärts die Höhe hinanstieg, woman auf dem Kratzen berge neben dem sogenanntenRie-senbäumchen" die Ueberreste, bestehend in Wall und Graben,wohlerhalten antrifft. Der Ort liegt im Muschenheimer Feldeund ist den dortigen Landleuten unter dem NamenPohlgraben"wohlbekannt (s. das beiliegende Profil); es kann daher dieseden Alterthumsforschern bisher nicht bekannte Stelle, an welcherder Pfahlgraben auf der ganzen Strecke bis zum Main das reinsteProfil zeigt, von jedem Bewohner Muschenheims angewiesen wer-den. Verfolgt man vom Riesenbäumchen durch die Felder diebisherige Richtung weiter; so kömmt man alsbald an eine Stelle,welche ebenfalls'am Pohlgraben" heisst, wo aber gegenwärtigalle Reste durch den Ackerbau getilgt sind. Die Richtung gingnördlich von Betten hausen nach dem von diesem Orte aufLangsdorf führenden Communalwege, der etwa 200 Schritt vonBettenhausen von dem Graben durchschnitten wurde. Hier gewahrtman nämlich in der bisherigen Richtung einen kaum fussbreitenKain, der sich dem Auge schon dadurch ans der Ferne bemerk-lich macht, dass alle Feldgrenzen auf eine lange Strecke daiaufsenkrecht stehn, und man kann denselben auf beiden Seiten desWeges weithin ununterbrochen verfolgen; seine Richtung gehtrechts des Weges nach dem Riesengraben. (Von der Wetterbis Bettenhausen wurde die Untersuchung in Begleitung des Bau-accessisten Herrn Zimmer aus Lieh geführt, dem wir auch eineNotiz über den Pfahlgraben bei Arnsburg aus dem Archiv fürliessische Geschichte und Alterthumskunde verdanken.)

§3. .

Vom Riesengraben "bis zum Bingenheimer Forsthaus.

Wenn in der bisherigen Strecke über den Zusammenhangder noch vorhandenen Theile und die gesammte Richtung desPfahlgrabens kein begründeter Zweifel obwalten kann; somüssen wir leider bekennen , dass in dem vorliegendenAbschnitte solche Reste, welche Lage und Lauf der Grenzwehrdeutlich erkennen lassen, nicht aufgefunden und, wie wir glaubenhinzufügen zu können, auch nicht vorhanden sind. Glücklicher