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Weise aber treten eine Reihe anderer Umstände auf, die den Laufim Anschluss an den vorausgegangenen und den nicht mindersicheren nachfolgenden Theil hinreichend deutlich erkennen lassen.
Etwa 1000 Schritt östlich vom Riesengraben beginntan einem von Hungen nach Beilersheim führenden Wege, amSüdrande des Waldes, ein alter Fahrweg, der durch den nördlichenTheil von In hei den geht, hierauf, die Oberhessische Eisenbahndurchschneidend, dicht nördlich an der Localität „auf der Mauer'vorbeizieht, und dann zum Theil nur mehr als Fusspfad nacliOsten läuft. Wir halten diesen Weg für die letzte Spur desdurch die Cultur getilgten Grabens, indem derselbe genau in derbisherigen Richtung beginnt und sich dann östlich wendend dichtnördlich an der obengenannten Stelle „auf der Mauer" vorbeiführt!wo römische Alterthümer gefunden wurden und sich wahrschein-lich wiederum ein römisches Castell an einer den Pfahlgrabendurchschneidenden, vor einigen Jahren im Boden gefundenenSteinstrasse befand.
Die fernere Richtung ging dann, einige hundert Schrittesüdlich von Grass über die HorlofF, wie auch Schmidt ver-muthet, dann in einem Bogen an der Neumühl vorbei, und hier-auf im Ganzen in südlicher Richtung, dem Fusse der letzten Aus-läufer des Vogelsberges entlang, östlich von Trais-Horloff,an dem Schwalheimer Hof und Bisses vorbei, nach denBin gen heim er Forst haus. Da sich bei Steinheim undSchwalheim Einbuchtungen ins Gebirge befinden, so ist es um s<wahrscheinlicher, dass der Pfahlgraben auch hier, wie bei der Neu-mühle , diesen Buchten in einem Bogen gefolgt ist, als sich inder Bucht bei Steinheim römische Alterthümer gefunden haben.
Schmidt hebt mit Recht hervor, dass der Pfahlgraben hierden Zweck hatte, das fruchtbare Ackerland der Wetterau zu um-schliessen, und daher dem Streifen entlang laufen musste, welcherdie unfruchtbaren bewaldeten Höhen des Vogelsberges begränzt.Und in der That, wenn man die Terrainbeschaffenheit in Verbin-dung mit dem späteren Laufe des Grabens, wie wir ihn sogleichaus seinen Resten nachweisen werden, iri's Auge fasst; so kannman, ungeachtet des Mangels an Ueberresten, kaum einen Augen-blick im Zweifel sein, dass er keinen andern Lauf gehabt habenkann ? als zwischen, dem Fusse des Gebirges und dem breiten