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1. Das Grenzwehr System vom Siebengebirgerlieinab- un d r he in aufwar ts stellt sich als ein dichtverflochtenes Netz von Gebückgräben dar, die miteiner grossen Zahl von Wachtposten besetzt waren.
Aus welcher Zeit und von welchem Volke rühren diese Ge-bückgräben mit ihren Warten her?
2. Vom Siebengebirge an rheinaufwärts ist eingrosser, wenn nicht der grössere Theil der Gebück-gräben in Palissadengräben umgeändert worden.
Zu welcher Zeit und von welchem Volke ist diese Verände-rung ausgegangen?
3. Ein Theil der Palissadengräben ist in einermehrfach gekrümmten aber zusammenhängend fort-laufenden Linie mit steinernen Wartthürmen be-setzt worden.
Aus welcher Zeit und von welchem Volke rühren diese stei-nernen Thürme her?
4. In einer spätem Zeit sind die Trümmerhau-fen der zerstörten Thürme zu Warthügeln wieder-hergestellt worden.
In welcher Zeit und durch welches Volk hat diese Wieder-herstellung stattgefunden ?
5. Sowohl die Palissaden- wie die Gebückgrä-ben sind nur als todtes II indem iss zum Schutze derbegrenzten Gebiete, nicht aber zur Verth eidig ungdurch dahinter aufgestellte Mannschaft bestimmtund eingerichtet. —
Es ergibt sich aus den bisher gelösten, und mehr noch ausden nicht gelösten Fragen über die Grenzwehren, dass die bis-herige Limesforschung schon darum von ihrem niedrigen Stand-puncte sich nicht erheben konnte, weil man sich principiell nurmit einer einzigen Linie, dem Pfalgraben, beschäftigt, und alleübrigen völlig unbeachtet gelassen ; man hat alle diese zahlreichenZweige, ohne sie auch nur untersucht zu haben, ohne Weitereseiner späteren Zeit zugeschrieben, und nicht geahnt, dass jenePfalgrabenlinie nur aus Stücken dieser einzelnen Grenzwehrzweige