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sind eben die Warten an den älteren Grenzwehren, aus denen derpfalgraben entstanden, und auch noch einige der von R. als kleineCastelle und Thürme bezeichneten Schanzen gehören hieher.
Schliesslich will ich einer Erscheinung am Pfalgraben geden-ken die gleichfalls bisher unbeachtet geblieben, aber für diechronologische Erforschung des Denkmals von Wichtigkeit ist.Die Trümmerhaufen, welche die steinernen Thürme jetzt darbieten.sind zum grössten Theile entweder auseinandergewühlt, oder bisauf geringe Reste durch Wegnehmen der Steine verkleinert wor-den; es sind mir nur zwei bekannt, die dem Anschein nach un-versehrt geblieben, nämlich der an dem Pfalgraben auf dem Till-berge und der bei Rockenfeld, beide im Walde. Diese beidenSteinhaufen zeigen nun die regelmässige Gestalt abgestumpfterKegel, wobei namentlich die obere Fläche völlig eben erscheint.Die regelmässige Form ist dadurch bewirkt, dass die Trümmer-haufen mit kleinen Feldsteinen und Erde bedeckt wurden, wodurchdie Lücken zwischen den durcheinanderliegenden Bausteinen aus-gefüllt, der obere Theil eben und kreisrund, und die seitlichenLöschungen sich ringsum regelmässig gestalteten; die Hügel ge-winnen dadurch völlig das Aussehen der Warihügel am Nieder-rhein. Ganz dieselbe Erscheinung erwähnt der Staatsrath Knapp 1 )hei den Trümmerhaufen der steinernen Thürme an den Heerstrassenauf dem Odenwalde, die man anfänglich sonderbarer Weise fürGräber gehalten. Auch bei den von Rössel an dem Pfalgraben er-wähnten „Thurmhügeln" scheint sich dasselbe Vorkommen zu wie-derholen. Es lässt sich hieraus abnehmen, dass in einer Zeit, wodie Wartthürme der Grenzwehren und Heerstrassen bereits inTrümmern lagen, eine erneuerte Benutzung dieser Anlagen statt-gefunden , bei welcher man die Thürme nicht wieder aufbaute,sondern sich auf eine Umgestaltung der Trümmerhaufen durchUeberdeckung mit Erde und kleinen Feldsteinen zu Warthügelnbeschränkte. —
Als Hauptergebnisse der bisherigen Untersuchungen mögennoch folgende Puncte hervorgehoben werden , um zu weiternForschungen den Weg zu bahnen:
1. Eömische Denkmale des Odenwaldes. Heidelberg 1817, S. 140 ff.
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