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und es wird sich diese schwebende Frage entscheiden lassen, wenndie Verbindung dieses Endes mit dem oben angeführten Ende imForst Masserot aufgefunden sein wird. Vorläufig wird festzuhal-ten sein, dass der von Bad-Ems über den weissen Stein in nord-östlicher Richtung ziehende Pfalgraben in dem ganz in derselbenVerlängerung liegenden Wildgraben seine Fortsetzung hat.
Auf der linken Lahnseite lässt Schmidt den Pfalgrabenvon Bad Ems durch das Braunebachthal aufwärts nach dem Ober-lahnsteiner Forsthause zu gehen. J ) Neuere Untersuchungen dernassauischen Altertimmsforscher jedoch haben diesen Lauf in Ab-rede gestellt, und ich habe mich an Ort und Stelle überzeugt,dass Schmidt die Wälle und Gräben einer Römerstrasse., dieich vom Rheine bei Braubach durch das Braunebachthal überBad-Ems und Kemmenau bis Montabaur untersucht, mit denUeberresten des Pfalgrabens verwechselt hat. JDer Letztere läuftnicht durch das Thal, sondern über den daranliegenden Gebirgs-hals, links am Forsthause vorbei nach Bächeln. In dem fernemLaufe über Schweighausen, Dornholzhausen, Geisig, Berg undPohl bis Holzhausen a. d. Heide habe ich die Angaben Schmidt'svöllig bestätigt gefunden. Auch stimme ich der Ansicht bei, dassi die fernere Fortsetzung über Laufenseiden und Kernel nach derAhr bei Adolphseck gegangen, wenn auch die Spuren auf längereStrecken nicht mehr sichtbar sind. Der Ahvübergang fand, wiedie Reste deutlich erkennen lassen, etwa 500 Schritt nördlich vonAdolphseck statt.
An diese Grenzwehrlinie setzt, einige Hundert Schritte nörd-lich von Bächeln, ein zweiter Arm an, der in sudöstlicher Rich-tung durch den Wald bis nahe an den vom Forsthause nachBächeln führenden Weg geht; hier trifft man wieder die Resteeines dritten Armes, der in nordwestlicher Richtung an dem Forst-hause vorbei bis in die Nähe von Frucht zieht. An den letzternsetzt beim Forsthause wiederum ein vierter Arm, der in südwest-licher Rieh tun e: zuerst links, dann rechts des Weges durch denOberlahnsteiner Wald läuft. Ferner habe ich auf eine laugeStrecke eine Grenzwehr von Rettershain über Ritzenhain, dann
1) Ebend. S. 53.